Backen, Sistereck

Rhabarber-Käsekuchen

Ein schneller Rhabarber-Kuchen, der trotzdem Eindruck macht? Kann ich 😉 Bei der Deko habe ich mich auf den einschlägigen Seiten inspirieren lassen, als Grundlage habe ich meinen liebsten Käsekuchen genommen und mit einem knusprigen Boden kombiniert. Bleibt die Frage was am Ende mehr überzeugt: die Optik oder der Geschmack.

 

Rhabarber-Käsekuchen 1

Was Ihr zum Nachbacken braucht (für eine kleine Springform, ∅ 20 cm)

Mürbeteigboden

  • 150 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 40 g Zucker
  • 1 Ei
  • 80 g Butter

Käsekuchenfüllung

  • 500 g Quark
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver

Belag

  • 300 g geschnittenen Rhabarber
  • etwas Zucker

 

Rhabarber-Käsekuchen 8

 

Bevor es losgeht, den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Springform einfetten und den Boden zusätzlich mit Backpapier auslegen.

Für den Mürbeteigboden: Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, Butter, Zucker und Ei dazugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig zu krümelig sein, etwas Wasser dazu geben. Die Springform mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einige Male in den Teig stechen (so wird die Blasenbildung verhindert). Anschließend 2-3 Stunden kühl stellen. Wenn Ihr unter Zeitdruck steht, reichen auch 30 Minuten.

Für die Quarkmasse:  Die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (Rührstäbe), den Quark dazugeben und abschließend das Puddingpulver dazugeben. Alles zu einer glatten Masse verrühren und die Quarkmasse auf dem Mürbeteigboden verteilen.

Für den Belag: Jetzt nur noch den Rhabarber waschen und in kleine Stücke schneiden, nach belieben auf der Quarkmasse verteilen, etwas andrücken und mit ein wenig Zucker bestreuen.

Den Kuchen im unteren Drittel des vorgeheizten Backofens 30 Minuten backen, bis der Rhabarber langsam zu zerfallen beginnt. Dann den Kuchen mit Alufolie weitere 20 – 30 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, könnt Ihr einfach mit einem Zahnstocher in den Teig stechen. Wenn die Masse am Stäbchen kleben bleibt, noch ein paar Minuten weiterbacken. Ein weiteres gutes Indiz ist außerdem, wenn der Kuchen über den Rand in die Höhe aufgeht. Er sieht dann ein bisschen aus wie ein Pilz 😉

Abschließend einige Minuten im Ofen und dann 1-2 Stunden außerhalb auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Rhabarber-Käsekuchen 4

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Spiegelei-Tarte

Auf der Suche nach Oster-Inspiration bin ich bei Instagram und Pinterest immer wieder auf drei Arten von Gebäck gestoßen. Den absoluten Klassiker: Karottenkuchen. Daneben: alles, was mit Eierlikör zu tun hat. Und dann noch den Spiegelei-Look. Am häufigsten in Form von Muffins oder Keksen. Fast wären es die Muffins geworden – aber nur fast. Aus irgendeinem Grund habe ich nämlich schon lange keine Tarte mehr gebacken und fand, in der Spiegelei-Optik sei das doch sicher auch ein toller Hingucker für Ostern.

Der Clou: das Topping ist Variabel, statt Spiegeleiern könnte man ja auch frische Aprikosen, Erdbeeren, Blaubeeren oder auch essbare Blüten nehmen und die Tarte so auch vor oder nach Ostern backen 😉

Spiegelei-Tarte 3

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für den Mürbeteigboden:

  • 160 g Mehl
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 125 g weiche Butter
  • 20 ml Wasser
  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker

Für die Füllung:

  • 5 Blatt Gelatine
  • 500 g griechischer Joghurt
  • 2 EL Honig
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Für die Aprikosencreme:

  • 1 Dose Aprikosen
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Stärke

Für die Verzierung:

  • 200 g Schmand
  • 1 Pächchen Vanillezucker
  • Pistazien

Spiegelei-Tarte 2

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform (∅ 24 oder 26 cm) mit Butter einfetten.

Für den Mürbeteigboden: Das Mehl mit den Mandeln vermischen, Butter, Zucker und Ei dazugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig zu krümelig sein, etwas Wasser dazu geben. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einige Male in den Teig stechen (so wird die Blasenbildung verhindert). Anschließend 2-3 Stunden kühl stellen. Wenn Ihr unter Zeitdruck steht, reichen auch 30 Minuten.

Den ausgekühlten Teig mit Backpapier belegen, getrocknete Erbsen oder Linsen darauf streuen und alles im vorgeheizten Backofen 10 Minuten blind backen. Diese Technik dient dazu, dass der Rand aufgehen kann, der Boden jedoch flach bleibt und der Teig nachher besser gefüllt werden kann. Anschließend das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und noch 5 Minuten weiterbacken.

Für die Füllung: Die Gelatine mit Wasser ca. 5 Minuten in einem kleinen Topf einweichen (am besten gerade so viel Wasser verwenden, dass alle Blätter mit Wasser bedeckt sind) und anschließend bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen.

Joghurt, Honig und Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut verrühren. Fünf Esslöffel dieser Masse unter die erwärmte und gelöste (nicht kochende!) Gelatine geben und vermischen. Diese Masse dann zurück zur restlichen Joghurt-Honig Masse geben. Noch einmal gut vermengen, auf den Tarteboden verteilen und glatt streichen. Für 3-4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für die Aprikosencreme: Die Aprikosen abtropfen lassen und dabei 80 ml Flüssigkeit auffangen. Fünf schöne Hälften zur Seite legen und die restlichen Aprikosen pürieren. Die Stärke mit der aufgefangenen Flüssigkeit glatt rühren. Zusammen mit dem Aprikosenpüree und dem Zucker aufkochen. Anschließend noch ca. 2 Minuten weiterköcheln lassen, damit die Masse noch etwas eindickt. Die fertige Aprikosencreme etwas abkühlen lassen und auf der Tarte verteilen. Erneut kalt stellen.

Für die Verzierung: Den Schmand kurz mit dem Vanillezucker verrühren und anschließend in fünf ovalen Klecksen auf der Tarte verteilen. Auf jeden Schmand-Klecks eine Aprikosenhälfte geben und nach belieben mit Pistazien verzieren.

Guten Appetit!

P.S. Die Tarte schmeckt am Besten, wenn sie nicht ganz kalt ist 😀

Spiegelei-Tarte

Backen, Sistereck

Erdbeer-Baiser-Torte

Erdbeer-Baiser Torte

Endlich sind sie da: die ersten heimischen Erdbeeren! Auf die freue ich mich ungefähr genauso, wie auf Rhabarber und Johannisbeere. Bei allem handelt es sich um Obst und Gemüse, dass man frisch wirklich nur saisonal bekommt. Dadurch wird es für mich besonders und entsprechend während der jeweiligen Saison auch besonders gerne gegessen und verarbeitet. Wobei ich dieses Jahr zum ersten Mal Rhabarber eingefroren habe. Soll angeblich funktionieren – ich bin gespannt. Und zugegeben, Johannisbeeren findet man bei uns in der Gefriertruhe ebenfalls ganzjährig. Ich friere jeden Sommer mindestens 6 Portionen ein.

Jetzt aber zurück zu den Erdbeeren: ich liebe es, sie an warmen Tage einfach aus der Schüssel zu naschen. Und habe lange Zeit vor allem einen ganz einfachen Erdbeerkuchen gebacken. Als Boden einen Rührteig, die Erdbeeren drauf und Tortenguss darüber. Mjam! Dieses Jahr habe ich mich dann aber mal an eine etwas aufwendigere Erdbeer-Torte gewagt. Denn zusammen mit elf anderen tollen Bloggern haben wir ganz verschiedene und super leckere Rezepte zur Erdbeerzeit gesammelt. Damit alle Liebhaber der roten Früchte in den nächsten Wochen Ihrer Erdbeer<3 fröhnen können 🙂 Schaut unbedingt mal bei den anderen vorbei – es sind so leckere Rezepte dabei, das lohnt sich auf jeden Fall!

 

 

Was Ihr für die Erdbeer-Baiser Torte braucht

  • für eine Backform ∅ 26 cm
  • Backdauer ca. 90 Minuten

Für den Teig

  • 4 Eigelb
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 EL Milch
  • 150 g Mehl
  • 2 TL Backpulver

Für das Baiser

  • 4 Eiweiß
  • 200 g Zucker

Für die Füllung

  • 500 g Erdbeeren
  • 250 ml Schlagsahne
  • 250 g Mascarpone
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Erdbeer-Baiser Torte 1

Bevor es losgeht, den Backofen auf 170 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, den Boden der Backform mit Backpapier auslegen und den Rand gut fetten.

Für den Boden: Butter, Zucker und Vanillezucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine ca. 10 Minuten schaumig schlagen. Anschließend die Eigelb einzeln unterrühren und die Milch dazu geben. Mehl und Backpulver vermengen, dazugeben und kurz verrühren bis alle Zutaten nass sind.

Den Teig halbieren, die erste Hälfte in die Form geben und glatt streichen.

Für das Baiser: Das Eiweiß mit einem Mixer (Rührstäbe) steif schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen und einige Minuten weiter schlagen bis sich der Zucker gelöst hat. Es entsteht eine zähe Baisermasse.

Die Hälfte der Baisermasse auf den Teig in der Form geben. Beides zusammen für 25 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens backen. Anschließend kurz etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen und anschließend vollständig auskühlen lassen.

Mit der anderen Hälfte des Teiges und der Baisermasse das Prozedere wiederholen.

Für die Füllung: Die Erdbeeren waschen und halbieren. Die Sahne mit dem Vanillezucker und einem Päckchen Sahnesteif steif schlagen und die Mascarpone mit dem Zitronensaft und dem Zucker verrühren. Am Ende ein Päckchen Sahnesteif einreiseln lassen und die Sahne unterheben.

1/3 der Sahne-Mascarpone Creme auf einem der vorgebackenen Böden verteilen. Die Erdbeeren darauf verteilen und mit der restlichen Creme bestreichen. Dann den zweiten Tortenbode darauf setzten und die Torte kühl stellen. Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er ein paar Stunden durchgezogen ist.

Guten Appetit!

Erdbeer-Baiser Torte 2

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Orangen-Rosmarin Kastenkuchen

In der Zeit nach Weihnachten und Neujahr bin ich immer etwas hin- und hergerissen zwischen der Vorfreude auf den Frühling und dem Gedanken an schöne Wintertage mit Schnee. Denn der kommt ja irgendwie oft erst zu Beginn des neuen Jahres. Diese Gemütsschwankungen zeigen sich natürlich auch in meinen Backkreationen. Auf der einen Seite will ich fruchtiges backen, mit Zitrone, Himbeeren, Blaubeeren und am liebsten auch den letzten roten Johannisbeeren aus dem Gefrierschrank. An anderen Tagen habe ich Lust auf Schokoladenkuchen, Honiggebäck oder einem schönen Apfelkuchen.

Vergangene Woche habe ich dann den Versuch gewagt, beides zu Kombinieren. Frühlingshaft fruchtig und winterlich warm. Orange mit Honig. Und weil ich gerade in experimentierlaune war, hab ich zum ersten Mal überhaupt noch Kräuter hinzugefügt. Besser gesagt: ein Kraut. Rosmarin. Herausgekommen ist ein wirklich leckerer Orangen-Honig Kastenkuchen mit einer Spur Rosmarin!

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für eine Kastenform (20 cm)

Für den Kuchen:

  • 120 g warme Butter
  • 120 g Zucker
  • 60 ml Honig
  • Schale einer Bio-Orange
  • 1/2 TL Rosmarin
  • 3 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für den Orangensirup:

  • 6 EL Orangensaft
  • 75 g Zucker

Für die Glasur:

  • 20 ml Orangensaft
  • 120 – 150 ml Puderzucker
  • Schale einer Bio-Orange
  • 1 Zweig Rosmarin

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Kastenform (20 cm) mit Butter einfetten.

Für den Kastenkuchen: Die Butter und den Zucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine 5-10 Minuten kräftig schlagen, bis sich der Zucker größtenteils gelöst hat. Den Honig hinzufügen. Die Eier nacheinander einrühren, die Orangenschalen und den gehackten Rosmarin dazugeben.

Das Backpulver unter das Mehl mischen und zur Zucker-Ei-Masse hinzugeben. Alles gut verrühren. Den fertigen Teig in die Kastenform füllen und auf der mittleren Einschubschiene für ungefähr 40 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, einfach mit einem Zahnstochern hinein stechen. Bleibt Teig am Stäbchen kleben, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Für den Orangensirup: Währenddessen den Orangensaft mit dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. der Zucker sollte sich vollständig lösen.

Den Kuchen 5-10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und mit dem Orangensirup tränken. Dazu mit einem Zahnstocher Löcher in die Oberfläche des stechen und den Sirup mit einem Pinsel in mehreren Schichten auf den Kuchen pinseln. Durch die Löcher gelangt der Sirup so auch ins innere des Kuchens.

Für die Glasur: Zunächst den Orangensaft mit dem Rosmarin aufkochen und dann noch ungefähr 5 Minuten weiterköcheln lassen. Anschließend die Orangenschalen dazugeben und auch den Puderzucker nach und nach hinzufügen. Währenddessen mit dem Schneebesen rühren, damit keine Klumpen entstehen. Solltet Ihr das Gefühl haben, dass die Glasur noch zu flüssig ist, vorsichtig noch etwas Puderzucker hinzugeben. Die fertige Glasur auf dem Kuchen verteilen und trocknen lassen.

Guten Appetit!

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KiBa-Kuchen

Für Chantal

Das Problem mit den alten Bananen die keiner mehr so wirklich essen will kennen wir alle, oder? Und wer kennt noch KiBa-Saft?! Das Mischgetränk aus Kirschnektar und Bananensaft? Hab ich früher echt gerne getrunken!

Für die Bananen gibt es meist drei Lösungen. Die erste wäre wegwerfen. Die zweite: Bananenmilch. So hat meine Mama immer alte Bananen weiterverwendet. Oder 3.: man nutzt sie zum Backen. Als ich mich auf die Suche nach guten Rezepten für ein Bananenbrot gemacht habe, kam mir dann der KiBa-Saft wieder in den Kopf. So kam es, dass das einfach Bananenbrot um Kirschen erweitert wurde. Der KiBa-Kuchen war geboren.

Was Ihr zum Nachbacken braucht

  • 120 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 60 g braunen Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 100 g Joghurt
  • 4 reife Bananen
  • 300g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Glas Kirschen

Bevor es losgeht, den Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Gugelhupfform oder eine Springform mit Rohrboden (∅ 24 oder 26 cm) mit Butter einfetten.

Die Butter und den braunen Zucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine 5-10 Minuten kräftig schlagen, bis sich der Zucker größtenteils gelöst hat. Die Eier nacheinander einrühren und den Zimt dazugeben.

Die Bananen mit einem Pürierstab oder der Gabel zu einem feinen Mus zerdrücken und zusammen mit dem Joghurt zur Butter-Ei Masse geben und verrühren.

Das Backpulver unter das Mehl mischen und zu der Bananenmasse geben. Alles gut vermischen. Der Teig sollte jetzt noch recht flüssig sein, sodass zum verrühren KEINE Knethaken notwendig sind. Sollte der Teig zu fest sein, nach und nach einige TL Milch hinzufügen. Zu guter letzt die Kirschen abtropfen lassen und unter den Rührteig heben.

Den fertigen Bananen-Kirsch-Teig in die Form füllen, glatt streichen und ca. 45-50 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, einfach mit einem Zahnstochern hinein stechen. Bleibt Teig am Stäbchen kleben, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Den Kuchen abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form stürzen.

Guten Appetit!

 

P.S. Die Teigmenge reicht auch für eine Kastenform von 20 cm Länge.

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10. Türchen: Panna-Cotta mit Zimt und Orangen

Panna Cotta – gekochte Sahne. Habt Ihr die schonmal gegessen? Seeeeehr süß! Und deshalb gerne mit Früchten serviert. Bevorzug sauren. Das gibt einen perfekten Kontrast. Im Frühjahr habe ich die Tarte sehr ähnlich schonmal gebacken und dazu Rahbarberkompott gemacht. Ein Traum sage ich Euch! In der Weihnachtsvariante kommt sie jetzt mit Zimt verfeinert und Orangen dazu. Die sind zwar nicht so sauer, dafür aber etwas bitter. Passt nicht weniger gut, finde ich. Seid Ihr neugierig geworden? Dann ran an den Ofen!

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für den Mürbeteigboden

  • 220 g Mehl
  • 125 g weiche Butter
  • 20 ml Wasser
  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker

Für die Panna Cotta

  • 400 g Schlagsahne
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 3 Blatt Gelatine

Für die Orangen

  • 5 Orangen
  • 20 g Zucker
  • 50 ml Orangensaft

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform (∅ 24 oder 26 cm) mit Butter einfetten.

Für den Mürbeteigboden: Das Mehl mit Butter, Zucker und Ei vermischen und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig zu krümelig sein, etwas Wasser dazu geben. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einige Male in den Teig stechen (so wird die Blasenbildung verhindert). Anschließend 2-3 Stunden kühl stellen. Wenn Ihr unter Zeitdruck steht, reichen auch 30 Minuten.

Den ausgekühlten Teig mit Backpapier belegen, getrocknete Erbsen oder Linsen darauf streuen und alles im vorgeheizten Backofen 15 Minuten blind backen. Diese Technik dient dazu, dass der Rand aufgehen kann, der Boden jedoch flach bleibt und der Teig nachher besser gefüllt werden kann. Anschließend das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und noch 10 Minuten weiterbacken. Anschließend gut abkühlen lassen.

Für die Panna Cotta die Sahne mit Zucker, Vanillezucker und Zimt unter Rühren aufkochen. Anschließend 2-3 Minuten weiter köcheln lassen, dabei auch weiterhin rühren, damit die Sahne nicht anbrennt. Die Sahne vom Herd nehmen und etwas abkühlen. In dieser Zeit die Gelatine ca. 5 Minuten in Wasser einweichen, ausdrücken und in die noch heiße Sahne-Mischung geben. Die Masse vorsichtig auf dem Tarteboden verteilen und mindesten 6 Stunden (am besten aber über Nacht) abkühlen und fest werden lassen.

Die Orangen schälen und zerkleinern. Mit dem Ornagensaft und dem Zucker in einen Topf geben und einige Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Ornagen beginnen zu zerfallen. Dabei immer wieder umrühren.

Den fertigen Kompott auf der ausgekühlten Tarte verteilen oder separat dazu reichen.

Guten Appetit!

 

Backen, Sistereck

Bananen-Käsekuchen

Das ich nicht der allergrößte Fan der New York Cheescake-Variante bin, habe ich ja in meinem Post zum Rezept von Mamas Käsekuchen schon mal angedeutet. Was allerdings nicht heißt, dass ich bei Käsekuchen nicht auch mal experimentieren würde. Vor einiger Zeit lagen in der Küche einmal mehr etwas ältere Bananen herum. Mein erster Gedanke bei alten Bananen ist immer Bananenmilch. Da ich aber im Begriff war einen Käsekuchen zu Backen, dachte ich mir, warum nicht beides verbinden? Und da zu Banane einfach super Schokolade passt, änderte ich auch den Boden für den Käsekuchen etwas ab. Außerdem habe ich mich zu einem Topping hinreißen lasse – man sollte den Kuchen schließlich auch optisch von der klassischen Variante unterscheiden können. Et voilà, hier kommt das Ergebnis meines Experiments; mich hat es überzeugt 😀

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Knetteig:

  • 200 g Mehl
  • 3 TL Kakao
  • 100 g weiche Butter
  • 60 g Zucker
  • 3 EL Milch

Quark-Masse:

  • 2 reife Bananen
  • 5 EL Zitronensaft
  • 6 Eier
  • 120 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille- oder Vanilinzucker
  • 1 kg Quark
  • 3 EL Mehl

Topping:

  • 2 Bananen
  • 1 Päckchen klaren Tortenguss
  • 2 EL Zitronensaft
  • Zucker
  • 100 g dunkle Kuvertüre zum Verzieren

Bananenkäsekuchen

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Springform (∅ 24 oder 26 cm) mit Butter einfetten.

Für den Teig: Aus Mehl, Kakao, Butter, Zucker und Milch zunächst mit den Knetstäben der Küchenmaschine und anschließend mit der Hand einen glatten Teig kneten. Er sollte klebrig, aber nicht mehr flüssig sein. Diesen gleichmäßig auf dem Boden und an den Rändern der Springform verteilen und festdrücken. Den Boden 20 – 30 Minuten kalt stellen und anschließend einige Male mit der Gabel einstechen.

Für die Quarkmasse: Die Bananen schälen und zusammen mit dem Zitronensaft und dem Vanillezucker pürieren. Der Zitronensaft sorgt dafür, dass die Bananenmasse nicht so braun wird. Die Eier in Eiweiß und Eigelb trennen und zunächst das Eiweiß mit einem Mixer (Rührstäbe) steif schlagen. Anschließend zur Seite stellen. Die Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (Rührstäbe), den Quark und das Bananenpüree dazugeben, dann das Mehl hinzufügen und alles zu einer glatten Masse verrühren. Jetzt erst den Eischnee mit einem Kochlöffel unter die Quarkmasse heben, anschließend die Masse auf dem Knetboden verteilen.

Den Kuchen im unteren Drittel des vorgeheizten Backofens ca. 40 Minuten backen, bis die Oberfläche beginnt, goldgelb zu werden. Achtet darauf, dass dies nicht nur an den Rändern passiert, da der Kuchen in diesem Fall in der Mitte oft noch weich ist. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, könnt Ihr einfach mit einem Zahnstocher in den Teig stechen. Wenn die Masse am Stäbchen kleben bleibt, noch ein paar Minuten weiterbacken. Ein weiteres gutes Indiz ist außerdem, wenn der Kuchen über den Rand in die Höhe aufgeht. Er sieht dann ein bisschen aus wie ein Pilz 😉

Abschließend einige Minuten im Ofen und dann 1-2 Stunden außerhalb auskühlen lassen.

Für das Topping die Bananen schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Diese auf dem abgekühlten Boden verteilen, den Tortenguss mit Zucker und Zitronensaft nach Packungsbeilage zubereiten und über dem Kuchen verteilen. Wenn der Tortenguss fest ist (das dauert in der Regel an die 30 Minuten, eventuell auch etwas länger) die Kuvertüre in einem Wasserbad oder in der Mikrowelle erweichen und auf dem Kuchen verteilen.

Guten Appetit!

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WM-Gugel

Heute geht’s wieder los, 4 Wochen lang wird Fußball wohl das Hauptthema in vielen Köpfen, Wohnzimmern, Biergärten, Kneipen und Medien sein. Für die Einen ist es spannend und macht Spaß, Andere werde sicher genervt sein. Ich freue mich drauf 🙂

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, aus welcher Laune heraus das passiert ist, aber zur EM vor zwei Jahren hatte ich zu jedem Spiel etwas in schwarz-rot-gold gebacken. War irgendwie lustig und diejenigen mit denen wie geschaut haben, hatten auch gleich was davon.

Zur WM möchte ich das wieder aufleben lassen und Euch die Rezepte diesmal auch hier verraten. Da lohnt sich das Daumendrücken für die deutsche Mannschaft doppelt – je weiter sie kommen, desto mehr Rezepte gibt es 😉 (hoffentlich nehme ich jetzt den Mund nicht zu voll und am Ende gehen mir die Ideen aus…).

Den Anfang machen schwarz-rot-goldene Zitronenminigugel.

Was Ihr zum Nachbacken braucht

  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 2 Päckchen Zitronenschalen
  • 1 TL Zitronensäurepulver
  • 4 Eier
  • 200 g Weizenmehl
  • 75 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • Lebensmittelfarbe
  • 3 Einwegspritzbeutel

Bevor es losgeht den Backofen auf 180°C vorheizen und die Formen für die Minigugel einfetten.

Die Butter mit dem Zucker, den Zitronenschalen und der Zitronensäure mit den Rührstäben der Küchenmaschine auf höchster Stufe schaumig schlagen.

Die Eier einzeln dazugeben, jedes Ei ca. 1 Minute einrühren.

Mehl, Stärke und Backpulver vermischen und mit den Knethaken unter die Butter-Zucker-Ei Masse rühren bis ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig Dritteln und je eine Portion in schwarz, rot und gelb einfärben.

Die Spritzbeutel am unteren Ende einschneiden, sodass eine ca. 1 cm große Öffnung entstehe. Je eine Portion des Teiges in einen eigenen Spritzbeutel füllen.

Den farbigen Teig Schicht für Schicht in die Förmchen einfüllen.

Für 20-25 Minuten bei 180°C backen und einige Minuten abkühlen lassen.

Guten Appetit und fröhliches Fußballschauen!

P.S. Die Gugel schmecken natürlich auch ungefärbt gut!

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Panna Cotta Tarte mit Rhabarberkompott

Frühling = Rhabarberzeit! In den letzten Jahren kam oft erst der Rhabarber in die Regale der Supermärkte oder in die Körbe der Marktstände und dann Sonne und Wärme. Der Rhabarber war also sozusagen der Frühlingsbote. Nicht in diesem Jahr. Da kam erst das frühlingshafte Wetter, der Rhabarber ließ noch etwas auf sich warten. Jetzt habe ich endlich welchen bekommen und natürlich gleich zugeschlagen.

Ich liebe dieses saure Gemüse! Und am liebsten esse ich ihn natürlich in Kuchenform – Überraschung 😉 Wegen der Säure des Rhabarbers eignet sich etwas wirklich süßes wie Panna Cotta perfekt dazu. Oder was meint Ihr? Ich habe es ausprobiert und war begeistert!

Was Ihr zum Nachbacken braucht:

Für den Mürbeteigboden

  • 220 g Mehl
  • 125 g weiche Butter
  • 20 ml Wasser
  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker

Für die Panna Cotta

  • 400 g Schlagsahne
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Blatt Gelatine

Für den Rhabarberkompott

  • 300 g Rhabarber
  • 50 g Zucker

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform (∅ 24 oder 26 cm) mit Butter einfetten.

Für den Mürbeteigboden: Das Mehl mit Butter, Zucker und Ei vermischen und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig zu krümelig sein, etwas Wasser dazu geben. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einige Male in den Teig stechen (so wird die Blasenbildung verhindert). Anschließend 2-3 Stunden kühl stellen. Wenn Ihr unter Zeitdruck steht, reichen auch 30 Minuten.

Den ausgekühlten Teig mit Backpapier belegen, getrocknete Erbsen oder Linsen darauf streuen und alles im vorgeheizten Backofen 15 Minuten blind backen. Diese Technik dient dazu, dass der Rand aufgehen kann, der Boden jedoch flach bleibt und der Teig nachher besser gefüllt werden kann. Anschließend das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und noch 10 Minuten weiterbacken. Anschließend gut abkühlen lassen.

Für die Panna Cotta die Sahne mit Zucker und Vanillezucker unter Rühren aufkochen. Anschließend 2-3 Minuten weiter köcheln lassen, dabei auch weiterhin rühren, damit die Sahne nicht anbrennt. Die Sahne vom Herd nehmen und etwas abkühlen. In dieser Zeit die Gelatine ca. 5 Minuten in Wasser einweichen, ausdrücken und in die noch heiße Sahne-Mischung geben. Die Masse vorsichtig auf dem Tarteboden verteilen und mindesten 6 Stunden (am besten aber über Nacht) abkühlen und fest werden lassen.

Den Rhabarber für den Kompott gut waschen und zerkleinern. Mit dem Zucker in einen Topf geben und einige Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Rhabarber beginnt zu zerfallen. Dabei immer wieder umrühren. Die Kochzeit könnt ihr davon abhängig machen, wie stark Ihr den Rhabarber zerkochen wollt. Soll er noch bissfest sein, reicht es so lange zu kochen bis sich der Zucker gelöst hat.

Den fertigen Kompott auf der ausgekühlten Tarte verteilen oder separat dazu reichen.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Berliner/Pfannkuchen/Kreppel/Krapfe

Berliner, Pfannkuchen, Kreppel, Krapfen. Unter welchen Namen kennt Ihr die mit Marmelade oder Pflaumenmus gefüllten Hefegebäckstücke? Bei uns zuhause hießen Sie Kreppel und wurden zu Karneval von meinem Papa selber gemacht. Natürlich durften dabei die beiden Exemplare, die statt mit Marmelade mit Senf und Ketchup gefüllt waren, nicht fehlen. Und ich kann es selber kaum glaube, aber es hat sich tatsächlich nie jemand gemeldet und beschwert. So schlecht können Sie also auch nicht geschmeckt haben.

Beim Bäcker bekommt man sie meist als Berliner, auch hier in Hessen. Als ich dann allerdings nach Berlin gezogen bin, stand ich vor dem Namensproblem. Und als ich das erste Mal beim Bäcker stand und jenes Gebäck kaufen wollte, habe ich ziemlich rumgestottert. Am Ende hab ich einfach mit dem Finger drauf gezeigt…

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal selber Berliner gebacken (mein Mann rollt jetzt mit den Augen. Für Ihn als echten Berliner bleiben es einfach Pfannkuchen. Mit Kreppel kann er sich auch noch anfreunden. Aber Berliner, das geht nicht :D). Ich habe mich für die etwas weniger fettige Ofen-Variante entschieden und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Hefegebäck

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 150 ml warme Milch
  • 20 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 1 Ei
  • 350 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Füllung

  • Pflaumenmus/Marmelade/Schokocreme
  • Butter zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Bestreuen

 

Für das Hefegebäck: Milch und Butter in einem Topf erwärmen (aber nicht kochen), bis die Butter geschmolzen ist und anschließend kurz abkühlen lassen. Die Hefe in der Mischung auflösen. Mehl, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermengen. Die lauwarme Milch-Butter-Hefe-Mischung und das Ei dazugeben und zuerst mit den Knethaken der Küchenmaschine und dann mit den Händen einen glatten, geschmeidigen Teig kneten. Sollte der Teig noch zu sehr (an den Händen) kleben, noch etwas Mehl hinzugeben. Allerdings nicht zu viel, denn der Teig soll ja möglichst soft bleiben. Den Teig abschließend zu einer Kugel formen und gut abgedeckt 1 –  2 Stunden gehen lassen.

Den Hefeteig gut durchkneten und in 8-10 Bällchen teilen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ihr solltet auf genug Abstand zwischen den Bällchen achten, da diese beim Backen deutlich aufgehen. Den Teig nochmal für ca. 45 Minuten gehen lassen und den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die Hefe-Bällchen für 18-20 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens backen.

Für die Füllung: Die gewählte Füllung in einen Spritzbeutel mit schmaler Tülle füllen und ca. 1 EL in jeden Berliner spritzen. Anschließend noch einen bisschen Butter schmelzen, die Berliner damit bestreichen und mit Puderzucker bestreuen. Fertig.

Guten Appetit!