Adventskalender, Backen, Sistereck

Zimtschnecken

Ein Leben ohne Zimtschnecken ist möglich, aber sinnlos!

Seit ich vor unserem kurzen Besuch nach Schweden das erste Mal Zimtschnecken gebacken habe, bin ich total verliebt in dieses einfache Rezept, das ein so traumhaftes Ergebnis liefert! Außerdem passen sie eigentlich zu jeder Jahreszeit und jedem Anlass 🙂

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Hefeteig

  • 7 g Trockenhefe (entspricht einem Päckchen)
  • 200 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl

Füllung

  • weiche Butter
  • 50-100 g Zucker
  • 2 TL Zimt

 

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Milch und Butter in einem Topf erwärmen (aber nicht kochen), bis die Butter geschmolzen ist und anschließend kurz abkühlen lassen.

Mehl, Hefepulver, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermengen. Die lauwarme Milch-Butter-Mischung und das Ei dazugeben und zuerst mit den Knethaken der Küchenmaschine und dann mit den Händen einen glatten, geschmeidigen Teig kneten. Sollte der Teig noch zu sehr (an den Händen) kleben, noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig abschließend zu einer Kugel formen und gut abgedeckt 1 –  2 Stunden gehen lassen.

Anschließend den Teig auf einer gut bemehlten Oberfläche nochmals kneten und zu einem Rechteck von ungefähr 60 x 40 cm ausrollen. Dieses ruhig dick und bis zum Rand mit Butter bestreichen. Zimt und Zucker gut vermischen und auf dem mit Butter bestrichenen Hefeteig verteilen.

Beim Formen der Knoten habe ich mich von Jessica von Lecker macht süchtig inspirieren lassen. Auf Ihrer Seite findet Ihr auch eine super Video-Anleitung (zum Rezept mit Anleitung und Video geht es hier). Nicht ganz einfach, aber nach drei oder vier missglückten Versuchen kamen sehr schöne Knötchen raus.

Die obere lange Seite des bestrichenen Teiges zu 1/3 einklappen und anschließend die untere Seite darüber legen. So erhaltet Ihr erneut ein Rechteck, jetzt mit drei Schichten. Von diesem mit einem scharfen Messer (und evtl. unter Zuhilfenahme eines Lineals) entlang der längeren Seite ca. 2 cm dicke Streifen abschneiden.

Einen Teigstreifen zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand nehmen, sodass das längere Ende nach unten hängt. Jetzt den Streifen einmal von unten nach oben um Daumen und Zeigefinger wickeln. Diesen Schritt wiederholen, dabei den Zeigefinger herausziehen und den Teigstreifen etwas weiter nach links ziehen als den des vorherigen Schrittes. So oft wiederholen, bis der Streifen aufgewickelt ist. Idealerweise endet das Aufwickeln an der Unterseite, dann könnt Ihr das Ende des Streifens besser verstecken. Ich empfehle Euch sehr, das Video (hier) anzuschauen.

Die fertigen Knoten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Achtet dabei auf  genügend Abstand zwischen den einzelnen Knoten, da diese beim Backen aufgehen und sonst aneinander kleben. Je nach Größe 25 – 35 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen backen, bis sie goldbraun sind.

Wem das Knoten zu kompliziert ist, der kann auch einfach Mohnschnecken herstellen. Dazu den gefüllten Teig entlang der langen Seite aufrollen und ca. 2 cm dicke Scheiben abschneiden. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit genügend Abstand verteilen und  20 – 25 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen goldbraun backen.

Guten Appetit!

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Backen, Sistereck

Saftige Mohnknoten

Seit ich vor unserem kurzen Besuch nach Schweden das erste Mal Zimtschnecken gebacken habe, bin ich total verliebt in dieses einfache Rezept, das ein so traumhaftes Ergebnis liefert! Als mein Mann vor gut 6 Wochen in Berlin für seine Kollegen zum Abschied Kuchen mitbringen wollte, kam mir auch gleich der Zimtschneckenkuchen  in den Sinn (das Rezept findet Ihr hier). Andererseits – warum nicht was anderes ausprobieren? Passend zum langsam beginnenden Herbst erschien mir Mohn. Und mit Mohn habe ich auch tatsächlich noch nie was gebacken. Kann ja eigentlich auch nicht sein 😉 Also ran an den Mohn 😀 Und damit es handlicher wird, entschied ich mich für einzelne Knoten statt eines großen Kranzes oder Kuchens, wie ich ihn mit den Zimtschnecken gebacken hatte.

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Hefeteig

  • 7 g Trockenhefe (entspricht einem Päckchen)
  • 200 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl

Füllung

  • 100 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 120 g gemahlener Mohn
  • 100 g Zucker
  • weiche Butter zum Bestreichen

Zuckerguss

  • 4 EL Milch
  • 8 EL Puderzucker

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Milch und Butter in einem Topf erwärmen (aber nicht kochen), bis die Butter geschmolzen ist und anschließend kurz abkühlen lassen.

Mehl, Hefepulver, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermengen. Die lauwarme Milch-Butter-Mischung und das Ei dazugeben und zuerst mit den Knethaken der Küchenmaschine und dann mit den Händen einen glatten, geschmeidigen Teig kneten. Sollte der Teig noch zu sehr (an den Händen) kleben, noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig abschließend zu einer Kugel formen und gut abgedeckt 1 –  2 Stunden gehen lassen.

Für die Mohnfüllung die Milch mit der Butter in einem Topf erwärmen und wenn sich die Butter gänzlich aufgelöst hat, Mohn und Zucker hinzufügen. Alles gut verrühren und die Masse ca. 30 Minuten abkühlen und ziehen lassen. Sie sollte nicht mehr flüssig sein. Ist dies doch der Fall, noch etwas Mohn hinzugeben.

Anschließend den Teig auf einer gut bemehlten Oberfläche nochmals kneten und zu einem Rechteck von ungefähr 60 x 40 cm ausrollen. Dieses ruhig dick und bis zum Rand mit Butter bestreichen. Die Mohnfüllung auf dem mit Butter bestrichenen Hefeteig verteilen.

Beim Formen der Knoten habe ich mich von Jessica von Lecker macht süchtig inspirieren lassen. Auf Ihrer Seite findet Ihr auch eine super Video-Anleitung (zum Rezept mit Anleitung und Video geht es hier). Nicht ganz einfach, aber nach drei oder vier missglückten Versuchen kamen sehr schöne Knötchen raus.

Die obere lange Seite des bestrichenen Teiges zu 1/3 einklappen und anschließend die untere Seite darüber legen. So erhaltet Ihr erneut ein Rechteck, jetzt mit drei Schichten. Von diesem mit einem scharfen Messer (und evtl. unter Zuhilfenahme eines Lineals) entlang der längeren Seite ca. 2 cm dicke Streifen abschneiden.

Einen Teigstreifen zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand nehmen, sodass das längere Ende nach unten hängt. Jetzt den Streifen einmal von unten nach oben um Daumen und Zeigefinger wickeln. Diesen Schritt wiederholen, dabei den Zeigefinger herausziehen und den Teigstreifen etwas weiter nach links ziehen als den des vorherigen Schrittes. So oft wiederholen, bis der Streifen aufgewickelt ist. Idealerweise endet das Aufwickeln an der Unterseite, dann könnt Ihr das Ende des Streifens besser verstecken. Ich empfehle Euch sehr, das Video (hier) anzuschauen.

Die fertigen Knoten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Achtet dabei auf  genügend Abstand zwischen den einzelnen Knoten, da diese beim Backen aufgehen und sonst aneinander kleben. Je nach Größe 25 – 35 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen backen, bis sie goldbraun sind.

Wem das Knoten zu kompliziert ist, der kann auch einfach Mohnschnecken herstellen. Dazu den gefüllten Teig entlang der langen Seite aufrollen und ca. 2 cm dicke Scheiben abschneiden. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit genügend Abstand verteilen und  20 – 25 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen goldbraun backen.

Zum Abschluss die Milch erwärmen, den Puderzucker einrühren und auf den abgekühlten Knoten oder Schnecken verteilen.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Zimtschneckenkuchen

Als Leo vor ein paar Tage in Kopenhagen war, hat sie uns mit vielen schönen Fotos Ihrer Reise beglückt. Und immer wieder von den leckeren Kanelbullar zum Frühstück geschwärmt. Leider kann man sich die ja nicht täglich einfliegen lassen… Was liegt also näher, als selber mal ein paar auszuprobieren? Ich würde sagen, diese Kuchenvariante hier ist fast genauso gut wie die Zimtschnecken, die Leo jeden Morgen gefrühstückt hat 😉 Zumindest die Testpersonen hier waren absolut überzeugt 😀

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Hefeteig

  • 7 g Trockenhefe (entspricht einem Päckchen)
  • 200 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl

Füllung

  • weiche Butter
  • 50-100 g Zucker
  • 2 TL Zimt

Zuckerguss

  • 4 EL Milch
  • 8 EL Puderzucker

 

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, den Boden einer Springform (∅ 24 oder 26 cm) mit Backpapier auslegen und den Formrand einfetten.

Milch und Butter in einem Topf erwärmen (aber nicht kochen), bis die Butter geschmolzen ist und anschließend kurz abkühlen lassen.

Mehl, Hefepulver, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermengen. Die lauwarme Milch-Butter-Mischung und das Ei dazugeben und zuerst mit den Knethaken der Küchenmaschine und dann mit den Händen einen glatten, geschmeidigen Teig kneten. Sollte der Teig noch zu sehr (an den Händen) kleben, noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig abschließend zu einer Kugel formen und gut abgedeckt 1 –  2 Stunden gehen lassen.

Anschließend den Teig auf einer gut bemehlten Oberfläche nochmals gut kneten und zu einem Quadrat von ungefähr 40 x 40 cm ausrollen. Dieses ruhig dick und bis zum Rand mit Butter bestreichen. Zimt und Zucker gut vermischen und auf dem mit Butter bestrichenen Hefeteig verteilen.

Jetzt den Teig entlang einer der Seite aufrollen und ca. 4 cm dicke Scheiben abschneiden. Diese in die Form legen und alles 20 – 25 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen goldbraun backen.

Die Milch erwärmen, den Puderzucker einrühren und auf dem noch warmen Zimtschneckenkuchen verteilen. Lauwarm schmeckt er einfach am besten! Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Fruchtiger Johannisbeerzopf

Ostern kommt mit großen Schritten näher, in einer Woche ist es schon so weit. Für mich gibt es drei Sachen, die auf dem Ostertisch auf keinen Fall fehlen dürfen. Dazu gehört ein leckerer Zopf! Hier stelle ich Euch heute mal eine frühlingshaft-fruchtige Variante vor. Mit Johannisbeeren und, wer es mag, auch Marzipan. Und keine Angst vorm Hefeteig. Der ist wirklich einfach, schnell gemacht und arbeitet dann erst mal selber weiter 😉

Diese Hefezopf-Variante backe ich mit Trockenhefe. Prinzipiell macht es keinen gravierenden Unterschied, ob ihr frische Hefe oder Trockenhefe-Pulver nehmt. Während es sich bei ersterer um in Form gepresste frische Hefekulturen handelt, besteht die Trockenhefe aus den gleichen Kulturen in getrockneter Form. Die Hefezellen sind inaktiv und erwachen durch die Zugabe von warmem Wasser wieder zum Leben.

Der Unterschied zeigt sich in der Triebkraft. Frische Hefe hat mehr Triebkraft, das Gebäck wird luftiger (sagt man). Ich habe beides ausprobiert und den Unterschied kaum gemerkt.

Da sich die Trockenhefe aber natürlich länger und einfacher lagern lässt, werde ich wohl öfter darauf zurückgreifen. Vor allem, wenn mich spontan Samstag abends die Lust nach einem leckeren Zopf packt 😀

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Hefeteig

  • 7 g Trockenhefe (entspricht einem Päckchen)
  • 200 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 130 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl

Füllung

  • 100 g Rohmarzipan
  • 100 g Johannisbeerkonfitüre
  • 200 g rote Johannisbeeren
  • etwas Zucker
  • Mandelsplitter

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Milch und Butter in einem Topf erwärmen (aber nicht kochen), bis die Butter geschmolzen ist und anschließend kurz abkühlen lassen.

Mehl, Hefepulver, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermengen. Die lauwarme Milch-Butter-Mischung und das Ei dazugeben und zuerst mit den Knethaken der Küchenmaschine und dann mit den Händen einen glatten, geschmeidigen Teig kneten. Sollte der Teig noch zu sehr (an den Händen) kleben, noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig abschließend zu einer Kugel formen und gut abgedeckt 1 –  2 Stunden gehen lassen.

Das Marzipan zerkleinern und mit der Johannisbeerkonfitüre etwas erwärmen, sodass es sich gut vermischen lässt. Wer kein Marzipan mag, lässt es einfach weg und erwärmt lediglich die Konfitüre etwas. Dann lässt sie sich im nächsten Schritt gleichmäßiger verteilen. Die Johannisbeeren waschen, zupfen und gut abtropfen lassen. Anschließend mit 1 – 2 TL Zucker mischen.

Den Hefeteig gut durchkneten und auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck von ungefähr 50 x 30 cm ausrollen und zunächst mit der Masse aus Marzipan (oder nur der Konfitüre) bestreichen. Dann die gezuckerten Johannisbeeren drauf verteilen. Dabei einen ungefähr 1 cm breiten Rand lassen.

Jetzt den Teig entlang der längeren Seite aufrollen. Die Rolle auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzten und mit einem scharfen Messer in der Mitte von oben bis unten aufschneiden. Es entstehen also zwei Längshälften. Die beiden Stränge mehrfach übereinander schlagen, sodass ein dicker Strang entsteht oder wahlweise zu einem Kranz formen. Dieser Schritt kann unter Umständen zu einer echten Sauerei werden…. Die Mischung aus Johannisbeeren, Konfitüre und Marzipan quillt sehr gerne aus dem aufgeschnittenen Strang heraus. Für Anfänger empfehle ich deshalb die Zopf- und nicht die Kranz-Variante.

Den fertigen Zopf oder Kranz jetzt noch mit Mandelsplittern bestreuen und dann für 35 – 45 Minuten im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene backen. Nach 30 Minuten kontrollieren und wenn er schon mehr als goldgelb an der Oberfläche ist, für die restliche Zeit abdecken. Nicht erschrecken, der Zopf geht im Ofen nochmal ordentlich auf!

Nach dem Abkühlen heißt es: Guten Appetit!

P.S. In Alufolie verpackt ist der Zopf auch am dritten Tag noch nicht ausgetrocknet.