Backen, Sistereck

Spiegelei-Tarte

Auf der Suche nach Oster-Inspiration bin ich bei Instagram und Pinterest immer wieder auf drei Arten von Gebäck gestoßen. Den absoluten Klassiker: Karottenkuchen. Daneben: alles, was mit Eierlikör zu tun hat. Und dann noch den Spiegelei-Look. Am häufigsten in Form von Muffins oder Keksen. Fast wären es die Muffins geworden – aber nur fast. Aus irgendeinem Grund habe ich nämlich schon lange keine Tarte mehr gebacken und fand, in der Spiegelei-Optik sei das doch sicher auch ein toller Hingucker für Ostern.

Der Clou: das Topping ist Variabel, statt Spiegeleiern könnte man ja auch frische Aprikosen, Erdbeeren, Blaubeeren oder auch essbare Blüten nehmen und die Tarte so auch vor oder nach Ostern backen 😉

Spiegelei-Tarte 3

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für den Mürbeteigboden:

  • 160 g Mehl
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 125 g weiche Butter
  • 20 ml Wasser
  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker

Für die Füllung:

  • 5 Blatt Gelatine
  • 500 g griechischer Joghurt
  • 2 EL Honig
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Für die Aprikosencreme:

  • 1 Dose Aprikosen
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Stärke

Für die Verzierung:

  • 200 g Schmand
  • 1 Pächchen Vanillezucker
  • Pistazien

Spiegelei-Tarte 2

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform (∅ 24 oder 26 cm) mit Butter einfetten.

Für den Mürbeteigboden: Das Mehl mit den Mandeln vermischen, Butter, Zucker und Ei dazugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig zu krümelig sein, etwas Wasser dazu geben. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einige Male in den Teig stechen (so wird die Blasenbildung verhindert). Anschließend 2-3 Stunden kühl stellen. Wenn Ihr unter Zeitdruck steht, reichen auch 30 Minuten.

Den ausgekühlten Teig mit Backpapier belegen, getrocknete Erbsen oder Linsen darauf streuen und alles im vorgeheizten Backofen 10 Minuten blind backen. Diese Technik dient dazu, dass der Rand aufgehen kann, der Boden jedoch flach bleibt und der Teig nachher besser gefüllt werden kann. Anschließend das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und noch 5 Minuten weiterbacken.

Für die Füllung: Die Gelatine mit Wasser ca. 5 Minuten in einem kleinen Topf einweichen (am besten gerade so viel Wasser verwenden, dass alle Blätter mit Wasser bedeckt sind) und anschließend bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen.

Joghurt, Honig und Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut verrühren. Fünf Esslöffel dieser Masse unter die erwärmte und gelöste (nicht kochende!) Gelatine geben und vermischen. Diese Masse dann zurück zur restlichen Joghurt-Honig Masse geben. Noch einmal gut vermengen, auf den Tarteboden verteilen und glatt streichen. Für 3-4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für die Aprikosencreme: Die Aprikosen abtropfen lassen und dabei 80 ml Flüssigkeit auffangen. Fünf schöne Hälften zur Seite legen und die restlichen Aprikosen pürieren. Die Stärke mit der aufgefangenen Flüssigkeit glatt rühren. Zusammen mit dem Aprikosenpüree und dem Zucker aufkochen. Anschließend noch ca. 2 Minuten weiterköcheln lassen, damit die Masse noch etwas eindickt. Die fertige Aprikosencreme etwas abkühlen lassen und auf der Tarte verteilen. Erneut kalt stellen.

Für die Verzierung: Den Schmand kurz mit dem Vanillezucker verrühren und anschließend in fünf ovalen Klecksen auf der Tarte verteilen. Auf jeden Schmand-Klecks eine Aprikosenhälfte geben und nach belieben mit Pistazien verzieren.

Guten Appetit!

P.S. Die Tarte schmeckt am Besten, wenn sie nicht ganz kalt ist 😀

Spiegelei-Tarte

Backen, Sistereck

Karotten-Gugel mit Frischkäsekern

Ich habe es getan! Ich habe einen Karotten-Kuchen gebacken! Das ist was besonderes, denn seit Kindertagen habe ich mich nicht nur geweigert ihn zu backen, sondern vor allem auch, ihn zu essen. Bis letztes Jahr. Da hat unsere Nachbarin einen Rübli-Kuchen mit Frischkäse-Topping gebacken. Ich war natürlich erst mal skeptisch, mein Mann hat hingegen gleich gekostet und geschwärmt wie lecker und saftig der Kuchen sei. Neugierig geworden habe ich dann also auch probiert und war überzeugt 😀 Sehr lecker!

So kam es, dass ein Karottenkuchen für die diesjährige Osterbäckerei ganz oben auf der Liste stand. Gesagt getan, hier kommt das Rezept für meine Variante. In meiner Lieblings-Gugel-Form und mit doppelt Frischkäse: in der Mitte und als Topping. Wenn schon, denn schon!

Karotten-Frischkäse Gugel 5

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für den Teig:

  • 200 g braunen Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 200 ml Buttermilch
  • 50 ml Pflanzenöl
  • 1 TL Orangenschalen
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 120 g Mandeln
  • 60 g Haslnüsse
  • 350 g Möhren (geraspelt)

Für die Füllung:

  • 300 g Frischkäse
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Zitronensaft

Für das Topping:

  • 100 g Frischkäse
  • 30 g Puderzucker
  • 1 EL Milch

Karotten-Frischkäse Gugel 6

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Gugelhupf-Form (∅ 26 cm) mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Die Karotten schälen und raspeln (wer eine Küchenmaschine hat ist klar im Vorteil ;))

Für den Teig: Den Zucker mit Zimt, Orangenschalen, Buttermilch und Öl schaumig rühren. Anschließend die Eier einzeln nach und nach dazugeben, jedes Mal einige Sekunden verrühren. Mehl, Backpulver, Mandeln und Haselnüsse vermengen und zur Ei-Buttermilch-Masse geben. Kurz verrühren, bis alle Zutaten nass sind. Abschließend die geraspelten Karotten zugeben und unterheben.

Für die Füllung: Den Frischkäse mit Zucker, Ei, Stärke und Zitronensaft unter Zuhilfenahme eines Schneebesens zu einer glatten Masse verrühren.

2/3 des Teiges in die Gugelhupf Form geben. Da der Teig recht flüssig ist, die Füllung anschließend löffelweise auf den Teig geben. Dabei solltet Ihr darauf achten, dass Ihr genug Abstand zum Rand haltet. Andernfalls kann es passieren, dass der fertige Kuchen beim herauslösen aus der Form bricht. Den restlichen Teig auf die Frischkäsefüllung geben.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten ca. 70 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, einfach mit einem Zahnstochern hinein stechen. Bleibt Teig am Stäbchen kleben, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, 15-20 Minuten in der Form auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen.

Für das Topping: Mit einem Schneebesen Puderzucker und Frischkäse in einer kleinen Schüssel vermischen und bei Bedarf die Milch hinzu geben. Die Masse sollte eine dickflüssige Konsistenz haben, die sich gut auf dem Kuchen verstreichen lässt. Das Topping auf dem Kuchen verteilen und nach Bedarf mit Mandelstiften, Zuckereiern oder Haselnussstückchen verzieren.

Guten Appetit!

Karotten-Frischkäse Gugel 2

 

 

Backen, Sistereck

Österlicher Zupfkuchen vom Blech

Für Aaron

Mein Mann hat ein Herz für Klassiker. Sein liebster Kuchen ist bis heute die Schwarzwälder Kirschtorte seiner Oma. Und weil er von der so sehr schwärmt, habe ich mich bisher noch nicht getraut, selber eine zu backen. Auf Platz zwei folgt Zupfkuchen. Deutlich weniger aufwändig. Aber nicht gerade mein Favorit und deshalb musste er 12 Jahre warten, bis ich ihm einen gebacken habe… Dafür wurde es dann eine besonders schöne Variante – mit Streuseln in Form von Osterhasen.

Habt Ihr Euch auch schon gefragt, wie der Kuchen eigentlich zu seinem Namen kommt? Die Erklärung ist denkbar einfach: der Boden und die Streusel bestehen aus dem gleichen Teig. Man rührt ihn als eine Masse an und formt ihn zu einer Kugel. Diese lässt man im Kühlschrank auskühlen und „zupft“ dann aus dieser mit den Fingern die Streusel.

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Was Ihr zum Nachbacken braucht (für ein normales Backblech, ca. 42 cm x 29 cm)

Für Boden und Streusel

  • 500 g Mehl
  • 70 g Backkakao
  • 250 g Zucker
  • 300 g Butter in Würfeln
  • 1 Ei

Für den Käsekuchen-Belag

  • 1 kg Magerquark
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 150 g Butter

Außerdem

  • 1 Dose Pfirsiche
  • 1/2 Glas Sauerkirschen

 

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und das Backblech mit Butter einfetten.

Für den Boden und die Streusel: Mehl, Kakao und Zucker in einer Rührschüssel gut vermischen. Das Ei und die Butter dazugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine gut vermengen. So lange Kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für 15 Minuten kalt stellen.

Für die Füllung: Butter und Zucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine 5 – 10 Minuten schaumig schlagen. Quark, Eier und Puddingpulver dazugeben und gut verrühren.

2/3 des Kakaoteiges gleichmäßig auf dem Backblech verteile. Die Pfirsichhälften und die Kirschen abtropfen lassen. Die Quark-Füllung auf den Teig geben und mit dem Obst belegen. Den Teig für die Streusel von der restlichen Kugel Zupfen und auf dem Kuchen verstreuen.

Für die Häschen-Verzierung habe ich immer einige Streusel abgezupft, auf dem Tisch etwas fest gedrückt und mit einem Häschen-Keksausstecher die Hasen ausgestochen. Diese habe ich dann auf dem Kuchen verteilt.

Den fertigen Kuchen auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen. Anschließend bei geöffneter Ofentür abkühlen lassen.

Guten Appetit!

 

 

 

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Osterlamm

Für mich gibt es drei Dinge, die an Ostern nicht fehlen dürfen: Osterzopf, Pashka und das Osterlamm. Ich habe ein paar Varianten mit Nüssen und Mandeln ausprobiert und mich schlussendlich für einen ganz einfachen Teig mit Vanillegeschmack entschieden. Das klappt zuverlässig, lässt sich super aus der Form lösen und zerfällt nicht (jaaa, eines der ersten war nach dem Backen und Herauslösen einfach nur noch ein Haufen bröseliger Teig, das braucht ja wirklich keiner…) Wer es gerne fruchtig mag, kann den Teig statt mit Vanille mit Zitronen- oder Orangenschalen aromatisieren.

Was Ihr zum Nachbacken braucht:

  • 2 Eier
  • 125 g weiche Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille- oder Vanillinzucker
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 25-50 ml Milch
  • Lammform (0,8 Liter)

Bevor es losgeht, den Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Form für das Osterlamm mit Butter einfetten.

Die Eier in Eiweiß und Eigelb trennen und zunächst das Eiweiß mit einem Mixer (Rührstäbe) steif schlagen. Anschließend zur Seite stellen.

Eigelb, Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer (Rührstäbe) einige Minuten kräftig aufschlagen bis alles schaumig ist. Das Backpulver unter das Mehl mischen und zu der schaumigen Ei-Butter-Masse dazugeben. Mit dem Knethaken auf mittlerer Stufe unterrühren. Der Teig ist anschließend meist noch etwas krümelig und zäh, deshalb geben wir je nach Gefühl 50 – 100 ml Milch dazu bis eine glatte, aber nicht flüssige Masse entsteht. Dann das Eiweiß unterheben. Den Teig in der Form verteilen.

Die Form auf ein Backblech stellen, auf der untersten Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 40 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, einfach mit einem Zahnstocher in den Teg stechen. Wenn Teig am Stäbchen kleben bleibt, noch ein paar Minuten weiterbacken. Lasst Euch nicht davon täuschen, dass Euch der Teig vielleicht noch zu weich vorkommt oder sich etwas eindrücken lässt. Sobald er abkühlt, härtet der Kuchen außen etwas nach und bleibt innen trotzdem schön fluffig und vor allem saftig!

Jetzt noch eine halbe Stunde abkühlen lassen, bei Bedarf mit etwas Puderzucker bestreien und schon ist das Lamm für die Ostertafel fertig. Guten Appetit und frohe Ostern Euch allen!

Backen, Sistereck

Pashka – Russicher Osterquark

In meinem vorletzten Blogbeitrag hatte ich geschrieben, dass es für mich drei Dinge gibt, die an Ostern nicht fehlen dürfen. Der Osterzopf war das Erste. Pashka – russischer Osterquark ist das Zweite. Noch so eine Tradition bei uns in der Familie. Seit ich mich erinnern kann, wurde er bei uns zu Ostern gegessen. Zurückzuführen ist dieser Brauch auf meine Oma, die bei einer russischen Familie groß geworden ist. Nachdem wir ausgezogen und an Ostern nicht mehr jedes Jahr in der Heimat waren, haben auch Leonie und ich angefangen die Pashka zuzubereiten.

Pashka ist eine traditionelle Osterspeise, die von russisch-orthodoxen Christen zum Osterfest in der Kirche geweiht wird. Zubereitet wird sie in einer eigens dafür angefertigten Holzform und anschließend mit dem russisch-orthodoxen Kreuz und den kyrillischen Buchstaben X und B dekoriert. Sie stehen für „Christus woskres“ – „Christus ist auferstanden“.

Was Ihr zum Nachmachen braucht

  • einen mittelgroßen Tonblumentopf mit Loch im Boden
  • eine große Stoffserviette
  • 1 kg Quark (20 %)
  • 1 kg saure Sahne
  • 1 Ei
  • 270 g Zucker
  • 1 kleine Tasse süße Mandeln (blanchiert)
  • Mark von einer Vanillestange
  • 30 g Butter
  • 1/2 Tasse Rosinen

Die Zubereitung ist nicht sehr aufwendig, da der Quark und die fertige Masse jedoch jeweils über Nacht abtropfen müssen, empfehle ich mit der Zubereitung spätestens am Karfreitag zu beginnen.

Den Quark am Abend vor der eigentlichen Zubereitung in eine feuchte Serviette einwickeln, in den Blumentopf geben und über Nacht abtropfen lassen. Wer keinen Blumentopf hat, kann auch die Serviette in einem Sieb ausbreiten und den Quark hineintun. Funktioniert zum Abtropfen genauso gut.

Den trockenen Quark am nächsten Tag mit der sauren Sahne vermischen, anschließend mit dem Ei, Zucker, dem Mark der Vanilleschote, Butter, Mandeln und Rosinen in einem großen Topf auf leichter Flamme erwärmen (nicht zu heiß werden lassen und auf keinen Fall kochen!) bis die Butter komplett geschmolzen ist.

Die gesamte Masse anschließend wieder mit der Serviette in den Blumentopf (oder das Sieb) füllen und erneut über Nacht abtropfen lassen. Danach in eine Plastikdose umfüllen. Im Kühlschrank hält sich die Pashka 2-3 Tage.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Quark-Öl-Hasen

Wow, in drei Wochen ist schon Ostern! Nachdem das Wochenende schon richtig schön sonnig war, ist es jetzt wieder grau und soll ja auch nochmal richtig kalt werden… Mal sehen, wie es an Ostern wird.

Zur Einstimmung auf die Osterzeit habe ich am Sonntag diese leckeren Quark-Öl-Hasen gebacken. Die hatte ich schon lange mal auf meiner To-Bake-Liste und dieses Jahr habe ich mir endlich die Zeit genommen und sie gebacken. Hat sich gelohnt! Ein große Portion habe ich dann auch gleich mal verschenkt (zu zweit kann man das alles unmöglich immer selber essen …).

Wer es zu Ostern nicht schafft sie nachzubacken: wenn man statt eines Hasen eine anderen Ausstecher nimmt, kann man dieses Gebäck eigentlich auch zu jedem beliebigen Anlass zubereiten.

Was Ihr zum Nachbacken braucht

  • 1 Ei
  • 250 g Quark (Magerstufe oder 20%)
  • 120 ml neutrales Öl
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Zitronenschalen (6 g)
  • 400 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 3 TL Backpulver
  • Hasen-Ausstecher
  • weiche Butter zum Bestreichen der Hasen
  • feiner Zucker zum Bestreuen

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen (Rührstäbe), Öl,  Quark und Zitronenschale dazugeben, alles gut verrühren. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und zur Quark-Öl-Masse hinzufügen. Zunächst mit den Knethaken und dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Sollte der Teig noch zu klebrig sein, einfach etwas Mehl hinzufügen.

Den fertigen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ungefähr einen Daumen dick ausrollen, die Hasen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Auf der mittleren Schiene im Ofen 15-18 Minuten goldbraun backen. Die Hasen abkühlen lassen, dann mit etwas weicher (aber nicht flüssiger) Butter bestreichen und abschließend mit Zucker bestreuen.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Fruchtiger Johannisbeerzopf

Ostern kommt mit großen Schritten näher, in einer Woche ist es schon so weit. Für mich gibt es drei Sachen, die auf dem Ostertisch auf keinen Fall fehlen dürfen. Dazu gehört ein leckerer Zopf! Hier stelle ich Euch heute mal eine frühlingshaft-fruchtige Variante vor. Mit Johannisbeeren und, wer es mag, auch Marzipan. Und keine Angst vorm Hefeteig. Der ist wirklich einfach, schnell gemacht und arbeitet dann erst mal selber weiter 😉

Diese Hefezopf-Variante backe ich mit Trockenhefe. Prinzipiell macht es keinen gravierenden Unterschied, ob ihr frische Hefe oder Trockenhefe-Pulver nehmt. Während es sich bei ersterer um in Form gepresste frische Hefekulturen handelt, besteht die Trockenhefe aus den gleichen Kulturen in getrockneter Form. Die Hefezellen sind inaktiv und erwachen durch die Zugabe von warmem Wasser wieder zum Leben.

Der Unterschied zeigt sich in der Triebkraft. Frische Hefe hat mehr Triebkraft, das Gebäck wird luftiger (sagt man). Ich habe beides ausprobiert und den Unterschied kaum gemerkt.

Da sich die Trockenhefe aber natürlich länger und einfacher lagern lässt, werde ich wohl öfter darauf zurückgreifen. Vor allem, wenn mich spontan Samstag abends die Lust nach einem leckeren Zopf packt 😀

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Hefeteig

  • 7 g Trockenhefe (entspricht einem Päckchen)
  • 200 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 130 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl

Füllung

  • 100 g Rohmarzipan
  • 100 g Johannisbeerkonfitüre
  • 200 g rote Johannisbeeren
  • etwas Zucker
  • Mandelsplitter

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Milch und Butter in einem Topf erwärmen (aber nicht kochen), bis die Butter geschmolzen ist und anschließend kurz abkühlen lassen.

Mehl, Hefepulver, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermengen. Die lauwarme Milch-Butter-Mischung und das Ei dazugeben und zuerst mit den Knethaken der Küchenmaschine und dann mit den Händen einen glatten, geschmeidigen Teig kneten. Sollte der Teig noch zu sehr (an den Händen) kleben, noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig abschließend zu einer Kugel formen und gut abgedeckt 1 –  2 Stunden gehen lassen.

Das Marzipan zerkleinern und mit der Johannisbeerkonfitüre etwas erwärmen, sodass es sich gut vermischen lässt. Wer kein Marzipan mag, lässt es einfach weg und erwärmt lediglich die Konfitüre etwas. Dann lässt sie sich im nächsten Schritt gleichmäßiger verteilen. Die Johannisbeeren waschen, zupfen und gut abtropfen lassen. Anschließend mit 1 – 2 TL Zucker mischen.

Den Hefeteig gut durchkneten und auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck von ungefähr 50 x 30 cm ausrollen und zunächst mit der Masse aus Marzipan (oder nur der Konfitüre) bestreichen. Dann die gezuckerten Johannisbeeren drauf verteilen. Dabei einen ungefähr 1 cm breiten Rand lassen.

Jetzt den Teig entlang der längeren Seite aufrollen. Die Rolle auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzten und mit einem scharfen Messer in der Mitte von oben bis unten aufschneiden. Es entstehen also zwei Längshälften. Die beiden Stränge mehrfach übereinander schlagen, sodass ein dicker Strang entsteht oder wahlweise zu einem Kranz formen. Dieser Schritt kann unter Umständen zu einer echten Sauerei werden…. Die Mischung aus Johannisbeeren, Konfitüre und Marzipan quillt sehr gerne aus dem aufgeschnittenen Strang heraus. Für Anfänger empfehle ich deshalb die Zopf- und nicht die Kranz-Variante.

Den fertigen Zopf oder Kranz jetzt noch mit Mandelsplittern bestreuen und dann für 35 – 45 Minuten im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene backen. Nach 30 Minuten kontrollieren und wenn er schon mehr als goldgelb an der Oberfläche ist, für die restliche Zeit abdecken. Nicht erschrecken, der Zopf geht im Ofen nochmal ordentlich auf!

Nach dem Abkühlen heißt es: Guten Appetit!

P.S. In Alufolie verpackt ist der Zopf auch am dritten Tag noch nicht ausgetrocknet.

Backen, Sistereck

Mini-Zitronengugel

Offiziell hat der Frühling schon angefangen, allerdings kann man das an den meisten Tagen zur Zeit kaum glauben. Hier ist es draußen  grau und ziemlich kalt, Schnee gab es heute Nacht auch nochmal… Ob es bis Ostern noch ein bisschen netter wird und wir die Ostereier bei meiner Schwiegermutter im Garten suchen können? Lassen wir uns überraschen! Für Frühlingsgefühle auf dem Ostertisch sorgen auf jeden Fall diese leckeren Zitronengugel. Ich habe sie diesmal in der Mini-Variante gemacht – ein Happs und weg sind sie 😀 Außerdem eignen sie sich auch noch als Schokoladenei-Halter 😉

Was Ihr zum Nachbacken braucht (für ungefähr 45 bzw 12 Stück)

  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1/2 Packung Zitronensäurepulver zum Backen
  • Schale von zwei unbehandelten Zitronen
  • 200 g Mehl
  • 75 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • Silkionform für 15 Mini-Gugel und 4 cm Durchmesser oder für 6 Gugel mit 8 cm Durchmesser

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Silikonform mit Butter einfetten.

Butter, Zucker, Zitronensäure und Zitronenschalen mit dem Mixer (Rührstäbe) einige Minuten kräftig aufschlagen bis alles schaumig ist. Die Eier dazugeben und noch ein paar Minuten weiterrühren. Das Backpulver mit Mehl und Stärke mischen und zu der schaumigen Ei-Butter-Masse dazugeben. Auf mittlerer Stufe unterrühren. Es entsteht ein recht flüssiger Teig, deshalb braucht Ihr keine Knethaken, sondern könnt weiter die Rührstäbe verwenden.

Den fertigen Teig mit einem Spritzbeutel in die Förmchen verteilen (gibt viel weniger Kleckerei als mit einem Löffel). Wer keinen Spritzbeutel zur Hand hat, kann auch einen Gefrierbeutel nehmen und eine Ecke abschneiden. Da der Teig beim Backen noch aufgeht, würde ich empfehlen, die Förmchen nur bis etwas unter den Rand zu befüllen.

Die Gugelform auf den Ofenrost stellen und in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) schieben und ca. 15 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, einfach mit einem Zahnstocher in den Teig stechen. Wenn Teig am Stäbchen kleben bleibt, noch ein paar Minuten weiterbacken. Lasst Euch nicht davon täuschen, dass Euch der Teig vielleicht noch zu weich vorkommt oder sich etwas eindrücken lässt. Sobald er abkühlt, härten die Gugel etwas nach.

Die Gugel aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Guten Appetit!

Wer möchte, kann die Gugel zusätzlich noch etwas mit Puderzucker bestreuen oder Zuckerguss bestreichen.

Für den Zuckerguss braucht Ihr

  • ca. 250 g Puderzucker
  • einige EL heißes Wasser
  • etwas Zitronensaft

Aus Puderzucker, Wasser und Zitronensaft einen dickflüssigen Zuckerguss anrühren. Dazu am besten nicht den kompletten Puderzucker auf einmal verwenden, sondern die Masse nach und nach anrühren. Für den Fall, dass Ihr zu viel Wasser oder Zitronensaft verwendet habt, bleibt Euch dann noch ein bisschen Puderzucker zum Eindicken der Glasur. Die Gugel mit dem Zuckerguss einpinseln und servieren.