Backen, Sistereck

Rhabarber-Käsekuchen

Ein schneller Rhabarber-Kuchen, der trotzdem Eindruck macht? Kann ich 😉 Bei der Deko habe ich mich auf den einschlägigen Seiten inspirieren lassen, als Grundlage habe ich meinen liebsten Käsekuchen genommen und mit einem knusprigen Boden kombiniert. Bleibt die Frage was am Ende mehr überzeugt: die Optik oder der Geschmack.

 

Rhabarber-Käsekuchen 1

Was Ihr zum Nachbacken braucht (für eine kleine Springform, ∅ 20 cm)

Mürbeteigboden

  • 150 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 40 g Zucker
  • 1 Ei
  • 80 g Butter

Käsekuchenfüllung

  • 500 g Quark
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver

Belag

  • 300 g geschnittenen Rhabarber
  • etwas Zucker

 

Rhabarber-Käsekuchen 8

 

Bevor es losgeht, den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Springform einfetten und den Boden zusätzlich mit Backpapier auslegen.

Für den Mürbeteigboden: Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, Butter, Zucker und Ei dazugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig zu krümelig sein, etwas Wasser dazu geben. Die Springform mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einige Male in den Teig stechen (so wird die Blasenbildung verhindert). Anschließend 2-3 Stunden kühl stellen. Wenn Ihr unter Zeitdruck steht, reichen auch 30 Minuten.

Für die Quarkmasse:  Die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (Rührstäbe), den Quark dazugeben und abschließend das Puddingpulver dazugeben. Alles zu einer glatten Masse verrühren und die Quarkmasse auf dem Mürbeteigboden verteilen.

Für den Belag: Jetzt nur noch den Rhabarber waschen und in kleine Stücke schneiden, nach belieben auf der Quarkmasse verteilen, etwas andrücken und mit ein wenig Zucker bestreuen.

Den Kuchen im unteren Drittel des vorgeheizten Backofens 30 Minuten backen, bis der Rhabarber langsam zu zerfallen beginnt. Dann den Kuchen mit Alufolie weitere 20 – 30 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, könnt Ihr einfach mit einem Zahnstocher in den Teig stechen. Wenn die Masse am Stäbchen kleben bleibt, noch ein paar Minuten weiterbacken. Ein weiteres gutes Indiz ist außerdem, wenn der Kuchen über den Rand in die Höhe aufgeht. Er sieht dann ein bisschen aus wie ein Pilz 😉

Abschließend einige Minuten im Ofen und dann 1-2 Stunden außerhalb auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Rhabarber-Käsekuchen 4

Backen, Sistereck

Spiegelei-Tarte

Auf der Suche nach Oster-Inspiration bin ich bei Instagram und Pinterest immer wieder auf drei Arten von Gebäck gestoßen. Den absoluten Klassiker: Karottenkuchen. Daneben: alles, was mit Eierlikör zu tun hat. Und dann noch den Spiegelei-Look. Am häufigsten in Form von Muffins oder Keksen. Fast wären es die Muffins geworden – aber nur fast. Aus irgendeinem Grund habe ich nämlich schon lange keine Tarte mehr gebacken und fand, in der Spiegelei-Optik sei das doch sicher auch ein toller Hingucker für Ostern.

Der Clou: das Topping ist Variabel, statt Spiegeleiern könnte man ja auch frische Aprikosen, Erdbeeren, Blaubeeren oder auch essbare Blüten nehmen und die Tarte so auch vor oder nach Ostern backen 😉

Spiegelei-Tarte 3

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für den Mürbeteigboden:

  • 160 g Mehl
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 125 g weiche Butter
  • 20 ml Wasser
  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker

Für die Füllung:

  • 5 Blatt Gelatine
  • 500 g griechischer Joghurt
  • 2 EL Honig
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Für die Aprikosencreme:

  • 1 Dose Aprikosen
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Stärke

Für die Verzierung:

  • 200 g Schmand
  • 1 Pächchen Vanillezucker
  • Pistazien

Spiegelei-Tarte 2

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform (∅ 24 oder 26 cm) mit Butter einfetten.

Für den Mürbeteigboden: Das Mehl mit den Mandeln vermischen, Butter, Zucker und Ei dazugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig zu krümelig sein, etwas Wasser dazu geben. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einige Male in den Teig stechen (so wird die Blasenbildung verhindert). Anschließend 2-3 Stunden kühl stellen. Wenn Ihr unter Zeitdruck steht, reichen auch 30 Minuten.

Den ausgekühlten Teig mit Backpapier belegen, getrocknete Erbsen oder Linsen darauf streuen und alles im vorgeheizten Backofen 10 Minuten blind backen. Diese Technik dient dazu, dass der Rand aufgehen kann, der Boden jedoch flach bleibt und der Teig nachher besser gefüllt werden kann. Anschließend das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und noch 5 Minuten weiterbacken.

Für die Füllung: Die Gelatine mit Wasser ca. 5 Minuten in einem kleinen Topf einweichen (am besten gerade so viel Wasser verwenden, dass alle Blätter mit Wasser bedeckt sind) und anschließend bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen.

Joghurt, Honig und Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut verrühren. Fünf Esslöffel dieser Masse unter die erwärmte und gelöste (nicht kochende!) Gelatine geben und vermischen. Diese Masse dann zurück zur restlichen Joghurt-Honig Masse geben. Noch einmal gut vermengen, auf den Tarteboden verteilen und glatt streichen. Für 3-4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für die Aprikosencreme: Die Aprikosen abtropfen lassen und dabei 80 ml Flüssigkeit auffangen. Fünf schöne Hälften zur Seite legen und die restlichen Aprikosen pürieren. Die Stärke mit der aufgefangenen Flüssigkeit glatt rühren. Zusammen mit dem Aprikosenpüree und dem Zucker aufkochen. Anschließend noch ca. 2 Minuten weiterköcheln lassen, damit die Masse noch etwas eindickt. Die fertige Aprikosencreme etwas abkühlen lassen und auf der Tarte verteilen. Erneut kalt stellen.

Für die Verzierung: Den Schmand kurz mit dem Vanillezucker verrühren und anschließend in fünf ovalen Klecksen auf der Tarte verteilen. Auf jeden Schmand-Klecks eine Aprikosenhälfte geben und nach belieben mit Pistazien verzieren.

Guten Appetit!

P.S. Die Tarte schmeckt am Besten, wenn sie nicht ganz kalt ist 😀

Spiegelei-Tarte

Backen, Sistereck

Karotten-Gugel mit Frischkäsekern

Ich habe es getan! Ich habe einen Karotten-Kuchen gebacken! Das ist was besonderes, denn seit Kindertagen habe ich mich nicht nur geweigert ihn zu backen, sondern vor allem auch, ihn zu essen. Bis letztes Jahr. Da hat unsere Nachbarin einen Rübli-Kuchen mit Frischkäse-Topping gebacken. Ich war natürlich erst mal skeptisch, mein Mann hat hingegen gleich gekostet und geschwärmt wie lecker und saftig der Kuchen sei. Neugierig geworden habe ich dann also auch probiert und war überzeugt 😀 Sehr lecker!

So kam es, dass ein Karottenkuchen für die diesjährige Osterbäckerei ganz oben auf der Liste stand. Gesagt getan, hier kommt das Rezept für meine Variante. In meiner Lieblings-Gugel-Form und mit doppelt Frischkäse: in der Mitte und als Topping. Wenn schon, denn schon!

Karotten-Frischkäse Gugel 5

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für den Teig:

  • 200 g braunen Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 200 ml Buttermilch
  • 50 ml Pflanzenöl
  • 1 TL Orangenschalen
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 120 g Mandeln
  • 60 g Haslnüsse
  • 350 g Möhren (geraspelt)

Für die Füllung:

  • 300 g Frischkäse
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Zitronensaft

Für das Topping:

  • 100 g Frischkäse
  • 30 g Puderzucker
  • 1 EL Milch

Karotten-Frischkäse Gugel 6

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Gugelhupf-Form (∅ 26 cm) mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Die Karotten schälen und raspeln (wer eine Küchenmaschine hat ist klar im Vorteil ;))

Für den Teig: Den Zucker mit Zimt, Orangenschalen, Buttermilch und Öl schaumig rühren. Anschließend die Eier einzeln nach und nach dazugeben, jedes Mal einige Sekunden verrühren. Mehl, Backpulver, Mandeln und Haselnüsse vermengen und zur Ei-Buttermilch-Masse geben. Kurz verrühren, bis alle Zutaten nass sind. Abschließend die geraspelten Karotten zugeben und unterheben.

Für die Füllung: Den Frischkäse mit Zucker, Ei, Stärke und Zitronensaft unter Zuhilfenahme eines Schneebesens zu einer glatten Masse verrühren.

2/3 des Teiges in die Gugelhupf Form geben. Da der Teig recht flüssig ist, die Füllung anschließend löffelweise auf den Teig geben. Dabei solltet Ihr darauf achten, dass Ihr genug Abstand zum Rand haltet. Andernfalls kann es passieren, dass der fertige Kuchen beim herauslösen aus der Form bricht. Den restlichen Teig auf die Frischkäsefüllung geben.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten ca. 70 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, einfach mit einem Zahnstochern hinein stechen. Bleibt Teig am Stäbchen kleben, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, 15-20 Minuten in der Form auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen.

Für das Topping: Mit einem Schneebesen Puderzucker und Frischkäse in einer kleinen Schüssel vermischen und bei Bedarf die Milch hinzu geben. Die Masse sollte eine dickflüssige Konsistenz haben, die sich gut auf dem Kuchen verstreichen lässt. Das Topping auf dem Kuchen verteilen und nach Bedarf mit Mandelstiften, Zuckereiern oder Haselnussstückchen verzieren.

Guten Appetit!

Karotten-Frischkäse Gugel 2

 

 

Backen, Sistereck

Erdbeer-Baiser-Torte

Erdbeer-Baiser Torte

Endlich sind sie da: die ersten heimischen Erdbeeren! Auf die freue ich mich ungefähr genauso, wie auf Rhabarber und Johannisbeere. Bei allem handelt es sich um Obst und Gemüse, dass man frisch wirklich nur saisonal bekommt. Dadurch wird es für mich besonders und entsprechend während der jeweiligen Saison auch besonders gerne gegessen und verarbeitet. Wobei ich dieses Jahr zum ersten Mal Rhabarber eingefroren habe. Soll angeblich funktionieren – ich bin gespannt. Und zugegeben, Johannisbeeren findet man bei uns in der Gefriertruhe ebenfalls ganzjährig. Ich friere jeden Sommer mindestens 6 Portionen ein.

Jetzt aber zurück zu den Erdbeeren: ich liebe es, sie an warmen Tage einfach aus der Schüssel zu naschen. Und habe lange Zeit vor allem einen ganz einfachen Erdbeerkuchen gebacken. Als Boden einen Rührteig, die Erdbeeren drauf und Tortenguss darüber. Mjam! Dieses Jahr habe ich mich dann aber mal an eine etwas aufwendigere Erdbeer-Torte gewagt. Denn zusammen mit elf anderen tollen Bloggern haben wir ganz verschiedene und super leckere Rezepte zur Erdbeerzeit gesammelt. Damit alle Liebhaber der roten Früchte in den nächsten Wochen Ihrer Erdbeer<3 fröhnen können 🙂 Schaut unbedingt mal bei den anderen vorbei – es sind so leckere Rezepte dabei, das lohnt sich auf jeden Fall!

 

 

Was Ihr für die Erdbeer-Baiser Torte braucht

  • für eine Backform ∅ 26 cm
  • Backdauer ca. 90 Minuten

Für den Teig

  • 4 Eigelb
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 EL Milch
  • 150 g Mehl
  • 2 TL Backpulver

Für das Baiser

  • 4 Eiweiß
  • 200 g Zucker

Für die Füllung

  • 500 g Erdbeeren
  • 250 ml Schlagsahne
  • 250 g Mascarpone
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Erdbeer-Baiser Torte 1

Bevor es losgeht, den Backofen auf 170 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, den Boden der Backform mit Backpapier auslegen und den Rand gut fetten.

Für den Boden: Butter, Zucker und Vanillezucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine ca. 10 Minuten schaumig schlagen. Anschließend die Eigelb einzeln unterrühren und die Milch dazu geben. Mehl und Backpulver vermengen, dazugeben und kurz verrühren bis alle Zutaten nass sind.

Den Teig halbieren, die erste Hälfte in die Form geben und glatt streichen.

Für das Baiser: Das Eiweiß mit einem Mixer (Rührstäbe) steif schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen und einige Minuten weiter schlagen bis sich der Zucker gelöst hat. Es entsteht eine zähe Baisermasse.

Die Hälfte der Baisermasse auf den Teig in der Form geben. Beides zusammen für 25 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens backen. Anschließend kurz etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen und anschließend vollständig auskühlen lassen.

Mit der anderen Hälfte des Teiges und der Baisermasse das Prozedere wiederholen.

Für die Füllung: Die Erdbeeren waschen und halbieren. Die Sahne mit dem Vanillezucker und einem Päckchen Sahnesteif steif schlagen und die Mascarpone mit dem Zitronensaft und dem Zucker verrühren. Am Ende ein Päckchen Sahnesteif einreiseln lassen und die Sahne unterheben.

1/3 der Sahne-Mascarpone Creme auf einem der vorgebackenen Böden verteilen. Die Erdbeeren darauf verteilen und mit der restlichen Creme bestreichen. Dann den zweiten Tortenbode darauf setzten und die Torte kühl stellen. Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er ein paar Stunden durchgezogen ist.

Guten Appetit!

Erdbeer-Baiser Torte 2

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Österlicher Zupfkuchen vom Blech

Für Aaron

Mein Mann hat ein Herz für Klassiker. Sein liebster Kuchen ist bis heute die Schwarzwälder Kirschtorte seiner Oma. Und weil er von der so sehr schwärmt, habe ich mich bisher noch nicht getraut, selber eine zu backen. Auf Platz zwei folgt Zupfkuchen. Deutlich weniger aufwändig. Aber nicht gerade mein Favorit und deshalb musste er 12 Jahre warten, bis ich ihm einen gebacken habe… Dafür wurde es dann eine besonders schöne Variante – mit Streuseln in Form von Osterhasen.

Habt Ihr Euch auch schon gefragt, wie der Kuchen eigentlich zu seinem Namen kommt? Die Erklärung ist denkbar einfach: der Boden und die Streusel bestehen aus dem gleichen Teig. Man rührt ihn als eine Masse an und formt ihn zu einer Kugel. Diese lässt man im Kühlschrank auskühlen und „zupft“ dann aus dieser mit den Fingern die Streusel.

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Was Ihr zum Nachbacken braucht (für ein normales Backblech, ca. 42 cm x 29 cm)

Für Boden und Streusel

  • 500 g Mehl
  • 70 g Backkakao
  • 250 g Zucker
  • 300 g Butter in Würfeln
  • 1 Ei

Für den Käsekuchen-Belag

  • 1 kg Magerquark
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 150 g Butter

Außerdem

  • 1 Dose Pfirsiche
  • 1/2 Glas Sauerkirschen

 

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und das Backblech mit Butter einfetten.

Für den Boden und die Streusel: Mehl, Kakao und Zucker in einer Rührschüssel gut vermischen. Das Ei und die Butter dazugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine gut vermengen. So lange Kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für 15 Minuten kalt stellen.

Für die Füllung: Butter und Zucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine 5 – 10 Minuten schaumig schlagen. Quark, Eier und Puddingpulver dazugeben und gut verrühren.

2/3 des Kakaoteiges gleichmäßig auf dem Backblech verteile. Die Pfirsichhälften und die Kirschen abtropfen lassen. Die Quark-Füllung auf den Teig geben und mit dem Obst belegen. Den Teig für die Streusel von der restlichen Kugel Zupfen und auf dem Kuchen verstreuen.

Für die Häschen-Verzierung habe ich immer einige Streusel abgezupft, auf dem Tisch etwas fest gedrückt und mit einem Häschen-Keksausstecher die Hasen ausgestochen. Diese habe ich dann auf dem Kuchen verteilt.

Den fertigen Kuchen auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen. Anschließend bei geöffneter Ofentür abkühlen lassen.

Guten Appetit!

 

 

 

Backen, Sistereck

Orangen-Rosmarin Kastenkuchen

In der Zeit nach Weihnachten und Neujahr bin ich immer etwas hin- und hergerissen zwischen der Vorfreude auf den Frühling und dem Gedanken an schöne Wintertage mit Schnee. Denn der kommt ja irgendwie oft erst zu Beginn des neuen Jahres. Diese Gemütsschwankungen zeigen sich natürlich auch in meinen Backkreationen. Auf der einen Seite will ich fruchtiges backen, mit Zitrone, Himbeeren, Blaubeeren und am liebsten auch den letzten roten Johannisbeeren aus dem Gefrierschrank. An anderen Tagen habe ich Lust auf Schokoladenkuchen, Honiggebäck oder einem schönen Apfelkuchen.

Vergangene Woche habe ich dann den Versuch gewagt, beides zu Kombinieren. Frühlingshaft fruchtig und winterlich warm. Orange mit Honig. Und weil ich gerade in experimentierlaune war, hab ich zum ersten Mal überhaupt noch Kräuter hinzugefügt. Besser gesagt: ein Kraut. Rosmarin. Herausgekommen ist ein wirklich leckerer Orangen-Honig Kastenkuchen mit einer Spur Rosmarin!

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für eine Kastenform (20 cm)

Für den Kuchen:

  • 120 g warme Butter
  • 120 g Zucker
  • 60 ml Honig
  • Schale einer Bio-Orange
  • 1/2 TL Rosmarin
  • 3 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für den Orangensirup:

  • 6 EL Orangensaft
  • 75 g Zucker

Für die Glasur:

  • 20 ml Orangensaft
  • 120 – 150 ml Puderzucker
  • Schale einer Bio-Orange
  • 1 Zweig Rosmarin

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Kastenform (20 cm) mit Butter einfetten.

Für den Kastenkuchen: Die Butter und den Zucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine 5-10 Minuten kräftig schlagen, bis sich der Zucker größtenteils gelöst hat. Den Honig hinzufügen. Die Eier nacheinander einrühren, die Orangenschalen und den gehackten Rosmarin dazugeben.

Das Backpulver unter das Mehl mischen und zur Zucker-Ei-Masse hinzugeben. Alles gut verrühren. Den fertigen Teig in die Kastenform füllen und auf der mittleren Einschubschiene für ungefähr 40 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, einfach mit einem Zahnstochern hinein stechen. Bleibt Teig am Stäbchen kleben, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Für den Orangensirup: Währenddessen den Orangensaft mit dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. der Zucker sollte sich vollständig lösen.

Den Kuchen 5-10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und mit dem Orangensirup tränken. Dazu mit einem Zahnstocher Löcher in die Oberfläche des stechen und den Sirup mit einem Pinsel in mehreren Schichten auf den Kuchen pinseln. Durch die Löcher gelangt der Sirup so auch ins innere des Kuchens.

Für die Glasur: Zunächst den Orangensaft mit dem Rosmarin aufkochen und dann noch ungefähr 5 Minuten weiterköcheln lassen. Anschließend die Orangenschalen dazugeben und auch den Puderzucker nach und nach hinzufügen. Währenddessen mit dem Schneebesen rühren, damit keine Klumpen entstehen. Solltet Ihr das Gefühl haben, dass die Glasur noch zu flüssig ist, vorsichtig noch etwas Puderzucker hinzugeben. Die fertige Glasur auf dem Kuchen verteilen und trocknen lassen.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Käsekuchen-Streusel-Muffins mit Rhabarber

Als ich vor kurzem die Rezepte auf dem Blog durchging, fiel mir auf, das Muffins und Cupcakes stark unterrepräsentiert sind. Keine Ahnung warum. Ich backe ja eigentlich dauernd und gerne auch mal Muffins oder Cupcakes weil die so schön handlich sind.  Just zu diesem Zeitpunkt kam mein Mann mit dem Wunsch seiner Kollegen nach etwas gebackenem nach Hause. Von meinem letzten Rezept hatte ich noch etwas Rhabarberkompott übrig und zudem Lust auf Käsekuchen. So entstand also ziemlich schnell die Idee, beides zu kombinieren. Weil ich aber irgendwie fand, das noch was fehlte, kamen Kurzerhand noch Streusel dazu. Und ich kann Euch sagen: genial! Mein Mann befand, es seien die besten Muffins, die ich je gebacken hätte. Und da er alles ausprobieren „muss“, was ich so backe, wurde ich sagen, das ist ein Wort. Oder?

P.S. Lasst Euch nicht davon abschrecken, dass das Rezept so lang aussieht. Es lohnt sich und geht deutlich schneller als es auf den ersten Blick scheint 😉

Was Ihr zum Nachbacken braucht:

Teig

  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Quarkmasse

  • 500 g Quark
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 100 g zerlassene Butter
  • 2 EL Mehl

Streusel

  • 100 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 50 g weiche Butter

Rhabarberkompott

  • 300 g Rhabarber
  • 50 g Zucker

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Muffinblech einfetten.

Für den Rührteig Ei, Butter und Zucker mit dem Mixer (Rührstäbe) einige Minuten kräftig aufschlagen bis alles schaumig ist. Das Backpulver unter das Mehl mischen und zu der schaumigen Ei-Butter-Masse dazugeben. Einige Minuten auf mittlerer Stufe unterrühren. Der Teig sollte anschließend nicht zu zäh, aber auch noch nicht flüssig sein. Im ersten Fall kann einfach ein Schluck Milch zugegeben werden. Für den Fall, dass der Teig flüssig sein sollte, nach und nach ein wenig Mehl hinzugeben. Anschließend in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Den Rührteig auf einer bemehlten Fläche ca. 1 cm dick ausrollen und mit einem Glas 12 Teigkreise ausstechen. Damit die Muffinförmchen auskleiden.

Für die Quarkmasse:  Die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (Rührstäbe), den Quark dazugeben und die Butter unterrühren, dann das Mehl hinzufügen und alles zu einer glatten Masse verrühren.

Den Rhabarber für den Kompott gut waschen und zerkleinern. Mit dem Zucker in einen Topf geben und einige Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Rhabarber beginnt zu zerfallen. Dabei immer wieder umrühren. Die Kochzeit könnt ihr davon abhängig machen, wie stark Ihr den Rhabarber zerkochen wollt. Soll er noch bissfest sein, reicht es so lange zu kochen bis sich der Zucker gelöst hat.

Um die Streusel herzustellen, werden Mehl, Zucker, Vanillezucker und Butter in eine Rührschüssel gegeben und mit den Rührstäbe des Mixers zu feinen Streuseln verrührt. Damit das gelingt, sollte die Butter zwar weich, aber nicht flüssig sein! Andernfalls entsteht ein großer Klumpen statt feiner Streuseln.

Die Quarkmasse gleichmäßig auf die mit Teig ausgekleideten Muffinförmchen verteilen, einen EL Rhabarber-Kompott darauf geben und mit Streuseln bedecken. Im heißen Ofen ca. 25-30 Minuten backen und anschließend gut abkühlen lassen.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Panna Cotta Tarte mit Rhabarberkompott

Frühling = Rhabarberzeit! In den letzten Jahren kam oft erst der Rhabarber in die Regale der Supermärkte oder in die Körbe der Marktstände und dann Sonne und Wärme. Der Rhabarber war also sozusagen der Frühlingsbote. Nicht in diesem Jahr. Da kam erst das frühlingshafte Wetter, der Rhabarber ließ noch etwas auf sich warten. Jetzt habe ich endlich welchen bekommen und natürlich gleich zugeschlagen.

Ich liebe dieses saure Gemüse! Und am liebsten esse ich ihn natürlich in Kuchenform – Überraschung 😉 Wegen der Säure des Rhabarbers eignet sich etwas wirklich süßes wie Panna Cotta perfekt dazu. Oder was meint Ihr? Ich habe es ausprobiert und war begeistert!

Was Ihr zum Nachbacken braucht:

Für den Mürbeteigboden

  • 220 g Mehl
  • 125 g weiche Butter
  • 20 ml Wasser
  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker

Für die Panna Cotta

  • 400 g Schlagsahne
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Blatt Gelatine

Für den Rhabarberkompott

  • 300 g Rhabarber
  • 50 g Zucker

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform (∅ 24 oder 26 cm) mit Butter einfetten.

Für den Mürbeteigboden: Das Mehl mit Butter, Zucker und Ei vermischen und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig zu krümelig sein, etwas Wasser dazu geben. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einige Male in den Teig stechen (so wird die Blasenbildung verhindert). Anschließend 2-3 Stunden kühl stellen. Wenn Ihr unter Zeitdruck steht, reichen auch 30 Minuten.

Den ausgekühlten Teig mit Backpapier belegen, getrocknete Erbsen oder Linsen darauf streuen und alles im vorgeheizten Backofen 15 Minuten blind backen. Diese Technik dient dazu, dass der Rand aufgehen kann, der Boden jedoch flach bleibt und der Teig nachher besser gefüllt werden kann. Anschließend das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und noch 10 Minuten weiterbacken. Anschließend gut abkühlen lassen.

Für die Panna Cotta die Sahne mit Zucker und Vanillezucker unter Rühren aufkochen. Anschließend 2-3 Minuten weiter köcheln lassen, dabei auch weiterhin rühren, damit die Sahne nicht anbrennt. Die Sahne vom Herd nehmen und etwas abkühlen. In dieser Zeit die Gelatine ca. 5 Minuten in Wasser einweichen, ausdrücken und in die noch heiße Sahne-Mischung geben. Die Masse vorsichtig auf dem Tarteboden verteilen und mindesten 6 Stunden (am besten aber über Nacht) abkühlen und fest werden lassen.

Den Rhabarber für den Kompott gut waschen und zerkleinern. Mit dem Zucker in einen Topf geben und einige Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Rhabarber beginnt zu zerfallen. Dabei immer wieder umrühren. Die Kochzeit könnt ihr davon abhängig machen, wie stark Ihr den Rhabarber zerkochen wollt. Soll er noch bissfest sein, reicht es so lange zu kochen bis sich der Zucker gelöst hat.

Den fertigen Kompott auf der ausgekühlten Tarte verteilen oder separat dazu reichen.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Erdbeertiramisu

Kaum hat sich der Winter endlich aus dem Staub gemacht, ist gefühlt der Sommer schon da. Heute ist es kühl, grau und nass, ab morgen soll es aber wieder schön warm und sonnig werden 🙂 Seit unserem Umzug haben wir endlich wieder einen schönen und vor allem großen Balkon. Bepflanzt ist er auch schon und letzte Woche haben wir den Grill eingeweiht. Neben leckerem Grillgut durfte da natürlich auch der Nachtisch nicht fehlen. In unserem Fall: Erdbeertiramisu!

Was Ihr zum Nachmachen braucht:

  • 750 g Erdbeeren
  • 250 g Magerquark
  • 250 g Mascarpone
  • 60 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 kleine Packung Löffelbiskuit
  • 100 ml Orangensaft
  • 80 g Gelierzucker
  • Kleine Auflaufform

Die Löffelbiskuit auf dem Boden der Auflaufform verteilen und mit dem Orangensaft beträufeln.

Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker einige Minuten zu einer lockeren Creme rühren (je nach Belieben mit der Küchenmaschine oder dem Schneebesen – ich bin meistens faul und nehme die Küchenmaschine 😉 ) und ungefähr 1/3 der Creme auf dem Löffelbiskuit verstreichen.

Die Erdbeeren waschen, ca. 500 g in dünne Scheiben schneiden und auf der Creme verteilen. Anschließend die übrige Mascarpone-Quark-Massw auf den Erdbeeren verteilen. Das Tiramisu abgedeckt für 2-3 Stunden kalt stellen.

Die restlichen Erdbeeren (ca. 250 g) in kleine Würfel schneiden und mit dem Gelierzucker zum kochen bringen. 3-4 Minuten köcheln lassen. Den Kompott abschließend auf dem Tiramisu verteilen.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Orangen-Cupcakes

Wenn ich mich bei Instagram so umschaue, habe ich das Gefühl, dass neben den Nummern-Kuchen das Bananenbrot und der Fantakuchen die größten Essenstrends des Frühjahrs sind. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nichts von alledem bisher gebacken habe. Und bis vor einem Jahr hatte ich von Fantakuchen noch nicht mal was gehört… Ich kann also nicht behaupten, dass es für mich eine Kinheitserinnerung ist 😀 Keine Ahnung, wie dieser leckere Kuchen an mir vorbeigehen konnte, war ich doch schon immer eine Zuckerschnute. Letztes Wochenende habe ich dann kurzerhand entschieden, dass ich mich dringend mal an einer Variante des Fanta-Kuchens versuchen muss. Rausgekommen sind dieses leckeren Orangen-Cupcakes mit bunten Streuseln.

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Muffins

  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 140 ml Öl
  • 180 ml Orangenlimonade
  • 2 Päckchen Orangenschalen
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Topping

  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Schmand
  • 200 g Speisequark
  • bunte Streusel

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für die Muffins: Mit den Rührstäben der Küchenmaschine Zucker, Vanillezucker und Öl gut verrühren, dann nach und nach die Eier dazugeben und noch einige Minuten weiterschlagen. Mehl, Backpulver und Orangenschalen vermischen und zur Zucker-Masse geben. Alles gut durchmischen und abschließend noch die Limonade dazugeben. Den fertigen Teig in die Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Einschubschiene 20 – 25 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, könnt Ihr einfach mit einem Zahnstocher in den Teig stechen. Wenn die Masse am Stäbchen kleben bleibt, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Für das Topping: Quark und Schmand in einer Schüssel vermengen. Die Sahne schlagen, das Sahnesteif und den Vanillezucker dazugeben und alles unter die Quark-Schmand-Masse heben. Das Topping auf den Muffins verteilen – je nach Bedarf mit einer Spritztüte oder einfach mit einem Löffel. Wer will, kann die Cupcakes jetzt noch mit bunten Streuseln verzieren.

Guten Appetit!