Backen, Sistereck

Käsekuchen-Streusel-Muffins mit Rhabarber

Als ich vor kurzem die Rezepte auf dem Blog durchging, fiel mir auf, das Muffins und Cupcakes stark unterrepräsentiert sind. Keine Ahnung warum. Ich backe ja eigentlich dauernd und gerne auch mal Muffins oder Cupcakes weil die so schön handlich sind.  Just zu diesem Zeitpunkt kam mein Mann mit dem Wunsch seiner Kollegen nach etwas gebackenem nach Hause. Von meinem letzten Rezept hatte ich noch etwas Rhabarberkompott übrig und zudem Lust auf Käsekuchen. So entstand also ziemlich schnell die Idee, beides zu kombinieren. Weil ich aber irgendwie fand, das noch was fehlte, kamen Kurzerhand noch Streusel dazu. Und ich kann Euch sagen: genial! Mein Mann befand, es seien die besten Muffins, die ich je gebacken hätte. Und da er alles ausprobieren „muss“, was ich so backe, wurde ich sagen, das ist ein Wort. Oder?

P.S. Lasst Euch nicht davon abschrecken, dass das Rezept so lang aussieht. Es lohnt sich und geht deutlich schneller als es auf den ersten Blick scheint 😉

Was Ihr zum Nachbacken braucht:

Teig

  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Quarkmasse

  • 500 g Quark
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 100 g zerlassene Butter
  • 2 EL Mehl

Streusel

  • 100 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 50 g weiche Butter

Rhabarberkompott

  • 300 g Rhabarber
  • 50 g Zucker

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Muffinblech einfetten.

Für den Rührteig Ei, Butter und Zucker mit dem Mixer (Rührstäbe) einige Minuten kräftig aufschlagen bis alles schaumig ist. Das Backpulver unter das Mehl mischen und zu der schaumigen Ei-Butter-Masse dazugeben. Einige Minuten auf mittlerer Stufe unterrühren. Der Teig sollte anschließend nicht zu zäh, aber auch noch nicht flüssig sein. Im ersten Fall kann einfach ein Schluck Milch zugegeben werden. Für den Fall, dass der Teig flüssig sein sollte, nach und nach ein wenig Mehl hinzugeben. Anschließend in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Den Rührteig auf einer bemehlten Fläche ca. 1 cm dick ausrollen und mit einem Glas 12 Teigkreise ausstechen. Damit die Muffinförmchen auskleiden.

Für die Quarkmasse:  Die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (Rührstäbe), den Quark dazugeben und die Butter unterrühren, dann das Mehl hinzufügen und alles zu einer glatten Masse verrühren.

Den Rhabarber für den Kompott gut waschen und zerkleinern. Mit dem Zucker in einen Topf geben und einige Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Rhabarber beginnt zu zerfallen. Dabei immer wieder umrühren. Die Kochzeit könnt ihr davon abhängig machen, wie stark Ihr den Rhabarber zerkochen wollt. Soll er noch bissfest sein, reicht es so lange zu kochen bis sich der Zucker gelöst hat.

Um die Streusel herzustellen, werden Mehl, Zucker, Vanillezucker und Butter in eine Rührschüssel gegeben und mit den Rührstäbe des Mixers zu feinen Streuseln verrührt. Damit das gelingt, sollte die Butter zwar weich, aber nicht flüssig sein! Andernfalls entsteht ein großer Klumpen statt feiner Streuseln.

Die Quarkmasse gleichmäßig auf die mit Teig ausgekleideten Muffinförmchen verteilen, einen EL Rhabarber-Kompott darauf geben und mit Streuseln bedecken. Im heißen Ofen ca. 25-30 Minuten backen und anschließend gut abkühlen lassen.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Orangen-Cupcakes

Wenn ich mich bei Instagram so umschaue, habe ich das Gefühl, dass neben den Nummern-Kuchen das Bananenbrot und der Fantakuchen die größten Essenstrends des Frühjahrs sind. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nichts von alledem bisher gebacken habe. Und bis vor einem Jahr hatte ich von Fantakuchen noch nicht mal was gehört… Ich kann also nicht behaupten, dass es für mich eine Kinheitserinnerung ist 😀 Keine Ahnung, wie dieser leckere Kuchen an mir vorbeigehen konnte, war ich doch schon immer eine Zuckerschnute. Letztes Wochenende habe ich dann kurzerhand entschieden, dass ich mich dringend mal an einer Variante des Fanta-Kuchens versuchen muss. Rausgekommen sind dieses leckeren Orangen-Cupcakes mit bunten Streuseln.

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Muffins

  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 140 ml Öl
  • 180 ml Orangenlimonade
  • 2 Päckchen Orangenschalen
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Topping

  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Schmand
  • 200 g Speisequark
  • bunte Streusel

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für die Muffins: Mit den Rührstäben der Küchenmaschine Zucker, Vanillezucker und Öl gut verrühren, dann nach und nach die Eier dazugeben und noch einige Minuten weiterschlagen. Mehl, Backpulver und Orangenschalen vermischen und zur Zucker-Masse geben. Alles gut durchmischen und abschließend noch die Limonade dazugeben. Den fertigen Teig in die Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Einschubschiene 20 – 25 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, könnt Ihr einfach mit einem Zahnstocher in den Teig stechen. Wenn die Masse am Stäbchen kleben bleibt, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Für das Topping: Quark und Schmand in einer Schüssel vermengen. Die Sahne schlagen, das Sahnesteif und den Vanillezucker dazugeben und alles unter die Quark-Schmand-Masse heben. Das Topping auf den Muffins verteilen – je nach Bedarf mit einer Spritztüte oder einfach mit einem Löffel. Wer will, kann die Cupcakes jetzt noch mit bunten Streuseln verzieren.

Guten Appetit!

 

Backen, Sistereck

Herbstlicher Pflaumen-Streuselkuchen

Jetzt ist er tatsächlich da: der Herbst! Nach Sommermonaten, die ja größtenteils zum Vergessen waren, dafür aber ein paar sehr schönen Spätsommertagen in der letzten Woche lässt es sich jetzt nicht mehr leugnen: Der Herbst ist da.

Für mich und meinen Mann stand im Oktober ein großer Umzug aus der Metropole Berlin in die Kleinstadt Marburg an der Lahn an (ok, streng genommen ist Marburg eine „Mittelstadt“, aber mal ganz ehrlich: von einer Stadt mit 3,4 Millionen Einwohnern in eine mit knapp 78000 – da ist letztere ja wohl eine Kleinstadt!). Mittlerweile sind die meisten Kisten ausgepackt und fast alle Möbel aufgebaut. Es kann also auch wieder gebacken werden 😉 Und so habe ich die neue (gut, per se ist sie wohl eher schon etwas älter, aber für mich ist sie neu) Küche mit einem herbstlichen Pflaumen-Streuselkuchen eingeweiht. Unglaublich lecker! Und nach der ersten Nutzung der Küchenmaschine habe ich mich in der neuen Wohnung auch gleich ein bisschen mehr zuhause gefühlt 😀

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Rührteig

  • 125 g weiche Butter
  • 125 g  Zucker
  • 2 Eier
  • 125 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver

Füllung

  • 1 kg Pflaumen

Streusel

  • 100 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Msp gemahlener Zimt

 

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, den Boden einer Springform (∅ 24 oder 26 cm) mit Backpapier auslegen und den Formrand einfetten.

Die Pflaumen waschen, entsteinen und halbieren.

Für den Rührteig Eier, Butter und Zucker mit dem Mixer (Rührstäbe) einige Minuten kräftig aufschlagen bis alles schaumig ist. Das Backpulver unter das Mehl mischen und zu der schaumigen Ei-Butter-Masse dazugeben. Einige Minuten auf mittlerer Stufe unterrühren. Der Teig sollte anschließend nicht zu zäh, aber auch noch nicht flüssig sein. Im ersten Fall kann einfach ein Schluck Milch zugegeben werden. Für den Fall, dass der Teig flüssig sein sollte, nach und nach ein wenig Mehl hinzugeben.

Den Teig auf dem Boden der Springform verteilen und glatt streichen. Dann die halbierten Pflaumen schuppenartig auf den Teig legen und leicht eindrücken.

Um die Streusel herzustellen, werden Mehl, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Butter in eine Rührschüssel gegeben und mit den Rührstäbe des Mixers zu feinen Streuseln verrührt. Damit das gelingt, sollte die Butter zwar weich, aber nicht flüssig sein! Andernfalls entsteht ein großer Klumpen statt feinen Streuseln. Die Streusel anschließend gleichmäßig über den Pflaumen verteilen.

Den Kuchen mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 60 Minuten backen bis die Streusel goldbraun sind.

Den fertigen Kuchen eine halbe Stunde abkühlen lassen und dann heißt es wieder: guten Appetit!