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3D-Weihnachtskarte

Selbsgebastelte und handbeschriebene Weihnachtskarten stehen bei uns ganz hoch im Kurs. Eigentlich gibt es bei uns zu allen wichtigen Anlässen selbstgebastelte Karten. Geburtstage, Hochzeiten, Geburten. Irgendwie finde ich, da hat man mehr von als wenn man eine SMS, Whatsapp oder eMail verschickt. Auch Postkarten aus dem Urlaub finde ich immer toll. All diese Karten werden zunächst bei uns im Flur aufghängt, um sich daran zu erfreuen.

3D-Weihnachtskarte

Eine erste Idee für eine Weihnachtskarte hatten wir ja schon hinter unserem 4. Türchen für Euch versteckt. Für all diejenigen, die keine Bügelperlen zur Hand haben oder es einfach etwas klassischer mögen, habe ich heute die Anleitung für einen simple 3D-Weihnachtskarte mitgebracht.

Beim Öffnen der Weihnachtskarte erscheint ein 3D-Weihnachtsbaum aus plissierten Papierrechtecken. Sieht wirklich toll aus und ist super schnell gemacht.

Was Ihr braucht

  • bunten/bedruckent Karton oder eine weiße, leere Klappkarte
  • buntes Papier in grün und gelb (oder aber die Farben, die Ihr gerne wollt 😉 )
  • präzions Cutter oder Schere
  • Kleber
  • Lineal

Solltet Ihr (wie ich) bunten Karton statt einer fertigen Klappkarte verwenden, diesen zuerst entlang der kürzeren Seite halbieren und dann in der Mitte falten. So erhaltet Ihr eine DIN A5 Klappkarte.

Das grüne Papier in 4 Streifen verschiedener Breite schneiden. Ich habe die Breiten 0,5 cm, 1 cm, 1,5 cm und 3 cm gewählt. Wer es noch etwas ausgefallener mag, kann die Streifen aus gemustertem Papier herstellen oder für jeden Streifen einen anderen Frabton wählen. Ich habe mich hier für die klassische Ausführung in grün entschieden. Dafür ist die Klappkarte gemustert.

Auf das gelbe Papier einen Stern zeichen (z.B. mit einem kleinen Plätzchenausstecher) und diesen ausschneiden.

Die Papierstreifen im Akkordeon-Stil falten. Wer mag, kann das Lineal zur Hilfe nehmen. Nun die Klappkarte öffnen und die gefalteten Papierstreifen links und rechts der Fatlinie auf dem Kartenrücken festkleben. Ich habe einen halben Zentimeter Abstand zwischen den einzelnen Streifen gelassen. Dabei Anfangs- und Endstück der Papierstreifen mit der Öffnung nach unten anbringen. So entsteht beim Öffnen der Karte ein Pop-Up Baum.

Den ausgeschnittenen Stern in der Mitte falten und oberhalb des Baumes anbringen.

Fertig ist die Karte! Viel Spaß beim Nachbasteln, Beschriften und Verschicken!

3D-Weihnachtskarte 2

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Weihnachtskarte mit Bügelperlen

Hände hoch, wer kennt noch Bügelperlen? Meine Schwester und ich haben mit ihnen früher leidenschaftlich Untersetzer produziert. Bis heute existieren Perlen in vielen Farben und die Vorlagen in allen möglichen Formen. Nachem mein Sohn auf die Welt kam, fing mein Papa an, nach und nach sämtliche Kindersachen inklusive Kinderspielzeug von seinem Keller auf unseren Dachboden zu verlagern. Neben Unmengen an Playmobil, Lego, einem Klettergerüst und einem Kaufladen fanden auch die besagten Bügelperlen ihren Weg zu uns. Und aus denen lässt sich hervorragend eine Rentier-Weihnachtskarte basteln! Sie ist in 15 Minuten fertig und sieht einfach klasse aus.

Rentier-Karte 2

Was Ihr braucht

  • Bügelperlen in braun, schwarz und rot
  • quadratische Stiftplatte
  • Bügeleisen
  • Backpapier
  • weiße Karte DIN A5

Die Perlen auf der Stiftplatte zu einem Rentier-Kopf anorden, Backpapier darüber legen und mit dem Bügeleisen (Stufe 3 = maximale Temperatur = Leinen / ohne Dampf) ungefähr 30 Sekunden mit geringem Druck langsam über die Perlen bügeln. Nach einer kurzen Abkühlzeit das Backpapier von den Perlen abziehen und das Motiv von der Stiftplatte lösen.  Anschließend mit einem Buch glätten.

Den abgekühlten und geglätteten Rentier Kopf mit einigen Tropfen flüssigem Kleber in der mitte der weißen DIN A5-Karte befestigen – und schon habt Ihr eine etwas andere Weihnachtskarte!

Rentier-Karte 3

Backen, Sistereck

Erdbeer-Baiser-Torte

Erdbeer-Baiser Torte

Endlich sind sie da: die ersten heimischen Erdbeeren! Auf die freue ich mich ungefähr genauso, wie auf Rhabarber und Johannisbeere. Bei allem handelt es sich um Obst und Gemüse, dass man frisch wirklich nur saisonal bekommt. Dadurch wird es für mich besonders und entsprechend während der jeweiligen Saison auch besonders gerne gegessen und verarbeitet. Wobei ich dieses Jahr zum ersten Mal Rhabarber eingefroren habe. Soll angeblich funktionieren – ich bin gespannt. Und zugegeben, Johannisbeeren findet man bei uns in der Gefriertruhe ebenfalls ganzjährig. Ich friere jeden Sommer mindestens 6 Portionen ein.

Jetzt aber zurück zu den Erdbeeren: ich liebe es, sie an warmen Tage einfach aus der Schüssel zu naschen. Und habe lange Zeit vor allem einen ganz einfachen Erdbeerkuchen gebacken. Als Boden einen Rührteig, die Erdbeeren drauf und Tortenguss darüber. Mjam! Dieses Jahr habe ich mich dann aber mal an eine etwas aufwendigere Erdbeer-Torte gewagt. Denn zusammen mit elf anderen tollen Bloggern haben wir ganz verschiedene und super leckere Rezepte zur Erdbeerzeit gesammelt. Damit alle Liebhaber der roten Früchte in den nächsten Wochen Ihrer Erdbeer<3 fröhnen können 🙂 Schaut unbedingt mal bei den anderen vorbei – es sind so leckere Rezepte dabei, das lohnt sich auf jeden Fall!

 

 

Was Ihr für die Erdbeer-Baiser Torte braucht

  • für eine Backform ∅ 26 cm
  • Backdauer ca. 90 Minuten

Für den Teig

  • 4 Eigelb
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 EL Milch
  • 150 g Mehl
  • 2 TL Backpulver

Für das Baiser

  • 4 Eiweiß
  • 200 g Zucker

Für die Füllung

  • 500 g Erdbeeren
  • 250 ml Schlagsahne
  • 250 g Mascarpone
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Erdbeer-Baiser Torte 1

Bevor es losgeht, den Backofen auf 170 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, den Boden der Backform mit Backpapier auslegen und den Rand gut fetten.

Für den Boden: Butter, Zucker und Vanillezucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine ca. 10 Minuten schaumig schlagen. Anschließend die Eigelb einzeln unterrühren und die Milch dazu geben. Mehl und Backpulver vermengen, dazugeben und kurz verrühren bis alle Zutaten nass sind.

Den Teig halbieren, die erste Hälfte in die Form geben und glatt streichen.

Für das Baiser: Das Eiweiß mit einem Mixer (Rührstäbe) steif schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen und einige Minuten weiter schlagen bis sich der Zucker gelöst hat. Es entsteht eine zähe Baisermasse.

Die Hälfte der Baisermasse auf den Teig in der Form geben. Beides zusammen für 25 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens backen. Anschließend kurz etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen und anschließend vollständig auskühlen lassen.

Mit der anderen Hälfte des Teiges und der Baisermasse das Prozedere wiederholen.

Für die Füllung: Die Erdbeeren waschen und halbieren. Die Sahne mit dem Vanillezucker und einem Päckchen Sahnesteif steif schlagen und die Mascarpone mit dem Zitronensaft und dem Zucker verrühren. Am Ende ein Päckchen Sahnesteif einreiseln lassen und die Sahne unterheben.

1/3 der Sahne-Mascarpone Creme auf einem der vorgebackenen Böden verteilen. Die Erdbeeren darauf verteilen und mit der restlichen Creme bestreichen. Dann den zweiten Tortenbode darauf setzten und die Torte kühl stellen. Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er ein paar Stunden durchgezogen ist.

Guten Appetit!

Erdbeer-Baiser Torte 2

Backen, Sistereck

Österlicher Zupfkuchen vom Blech

Für Aaron

Mein Mann hat ein Herz für Klassiker. Sein liebster Kuchen ist bis heute die Schwarzwälder Kirschtorte seiner Oma. Und weil er von der so sehr schwärmt, habe ich mich bisher noch nicht getraut, selber eine zu backen. Auf Platz zwei folgt Zupfkuchen. Deutlich weniger aufwändig. Aber nicht gerade mein Favorit und deshalb musste er 12 Jahre warten, bis ich ihm einen gebacken habe… Dafür wurde es dann eine besonders schöne Variante – mit Streuseln in Form von Osterhasen.

Habt Ihr Euch auch schon gefragt, wie der Kuchen eigentlich zu seinem Namen kommt? Die Erklärung ist denkbar einfach: der Boden und die Streusel bestehen aus dem gleichen Teig. Man rührt ihn als eine Masse an und formt ihn zu einer Kugel. Diese lässt man im Kühlschrank auskühlen und „zupft“ dann aus dieser mit den Fingern die Streusel.

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Was Ihr zum Nachbacken braucht (für ein normales Backblech, ca. 42 cm x 29 cm)

Für Boden und Streusel

  • 500 g Mehl
  • 70 g Backkakao
  • 250 g Zucker
  • 300 g Butter in Würfeln
  • 1 Ei

Für den Käsekuchen-Belag

  • 1 kg Magerquark
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 150 g Butter

Außerdem

  • 1 Dose Pfirsiche
  • 1/2 Glas Sauerkirschen

 

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und das Backblech mit Butter einfetten.

Für den Boden und die Streusel: Mehl, Kakao und Zucker in einer Rührschüssel gut vermischen. Das Ei und die Butter dazugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine gut vermengen. So lange Kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für 15 Minuten kalt stellen.

Für die Füllung: Butter und Zucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine 5 – 10 Minuten schaumig schlagen. Quark, Eier und Puddingpulver dazugeben und gut verrühren.

2/3 des Kakaoteiges gleichmäßig auf dem Backblech verteile. Die Pfirsichhälften und die Kirschen abtropfen lassen. Die Quark-Füllung auf den Teig geben und mit dem Obst belegen. Den Teig für die Streusel von der restlichen Kugel Zupfen und auf dem Kuchen verstreuen.

Für die Häschen-Verzierung habe ich immer einige Streusel abgezupft, auf dem Tisch etwas fest gedrückt und mit einem Häschen-Keksausstecher die Hasen ausgestochen. Diese habe ich dann auf dem Kuchen verteilt.

Den fertigen Kuchen auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen. Anschließend bei geöffneter Ofentür abkühlen lassen.

Guten Appetit!

 

 

 

Backen, Sistereck

Orangen-Rosmarin Kastenkuchen

In der Zeit nach Weihnachten und Neujahr bin ich immer etwas hin- und hergerissen zwischen der Vorfreude auf den Frühling und dem Gedanken an schöne Wintertage mit Schnee. Denn der kommt ja irgendwie oft erst zu Beginn des neuen Jahres. Diese Gemütsschwankungen zeigen sich natürlich auch in meinen Backkreationen. Auf der einen Seite will ich fruchtiges backen, mit Zitrone, Himbeeren, Blaubeeren und am liebsten auch den letzten roten Johannisbeeren aus dem Gefrierschrank. An anderen Tagen habe ich Lust auf Schokoladenkuchen, Honiggebäck oder einem schönen Apfelkuchen.

Vergangene Woche habe ich dann den Versuch gewagt, beides zu Kombinieren. Frühlingshaft fruchtig und winterlich warm. Orange mit Honig. Und weil ich gerade in experimentierlaune war, hab ich zum ersten Mal überhaupt noch Kräuter hinzugefügt. Besser gesagt: ein Kraut. Rosmarin. Herausgekommen ist ein wirklich leckerer Orangen-Honig Kastenkuchen mit einer Spur Rosmarin!

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für eine Kastenform (20 cm)

Für den Kuchen:

  • 120 g warme Butter
  • 120 g Zucker
  • 60 ml Honig
  • Schale einer Bio-Orange
  • 1/2 TL Rosmarin
  • 3 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für den Orangensirup:

  • 6 EL Orangensaft
  • 75 g Zucker

Für die Glasur:

  • 20 ml Orangensaft
  • 120 – 150 ml Puderzucker
  • Schale einer Bio-Orange
  • 1 Zweig Rosmarin

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Kastenform (20 cm) mit Butter einfetten.

Für den Kastenkuchen: Die Butter und den Zucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine 5-10 Minuten kräftig schlagen, bis sich der Zucker größtenteils gelöst hat. Den Honig hinzufügen. Die Eier nacheinander einrühren, die Orangenschalen und den gehackten Rosmarin dazugeben.

Das Backpulver unter das Mehl mischen und zur Zucker-Ei-Masse hinzugeben. Alles gut verrühren. Den fertigen Teig in die Kastenform füllen und auf der mittleren Einschubschiene für ungefähr 40 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, einfach mit einem Zahnstochern hinein stechen. Bleibt Teig am Stäbchen kleben, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Für den Orangensirup: Währenddessen den Orangensaft mit dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. der Zucker sollte sich vollständig lösen.

Den Kuchen 5-10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und mit dem Orangensirup tränken. Dazu mit einem Zahnstocher Löcher in die Oberfläche des stechen und den Sirup mit einem Pinsel in mehreren Schichten auf den Kuchen pinseln. Durch die Löcher gelangt der Sirup so auch ins innere des Kuchens.

Für die Glasur: Zunächst den Orangensaft mit dem Rosmarin aufkochen und dann noch ungefähr 5 Minuten weiterköcheln lassen. Anschließend die Orangenschalen dazugeben und auch den Puderzucker nach und nach hinzufügen. Währenddessen mit dem Schneebesen rühren, damit keine Klumpen entstehen. Solltet Ihr das Gefühl haben, dass die Glasur noch zu flüssig ist, vorsichtig noch etwas Puderzucker hinzugeben. Die fertige Glasur auf dem Kuchen verteilen und trocknen lassen.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Chai-Muffins mit Ricotta-Zitronen-Aufstrich

Rebekka vom Blog Kaleidoscopic Kitchen hat sich in einem Ihrer Beiträge diese Woche  die Frage gestellt, was eigentlich den Unterschied zwischen Muffins und Cupcakes ausmacht. Eine sehr interessante Fragestellung! Und auch wenn es auf den ersten Blick so offensichtlich erscheint („Na es ist das Topping!“, werdet Ihr jetzt denken), ist es doch etwas komplexer. Einen tollen Post, den du da geschrieben hast, liebe Rebekka! Wen es interessiert, hier geht’s zur Auflösung 🙂

Mich hat sie mit dem Beitrag nicht nur erstmal zum Grübeln gebracht, sondern auch daran erinnert, dass ich dringend mal ein neues Muffin-Rezept auf dem Blog bräuchte. Während die Tartes deutlich überrepräsentiert sind, werden Muffins stiefmütterlich vernachlässigt. Das ändert sich hiermit ein wenig.

Bei anhaltenden Minusgraden draußen hatte ich das dringende Bedürfnis nach einer Sorte, die Gemütlichkeit verströmt. Chai-Muffins sind da perfekt, oder? Und wer bei dem Wetter lieber etwas fruchtiges möchte, für den hätte ich noch einen Ricotta-Zitronen Aufstrich dazu.

Was Ihr zum Nachbacken braucht:

Für 12 Stück (normale Größe)

Für die Muffins

  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 120 g Zucker
  • 60 ml Honig
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zitronenschalen
  • 2 Eier
  • 240 g Ricotta-Käse
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Ingwer
  • 1/2 TL Kardamon
  • 1/2 TL Piment

Für das Topping

  •  4 EL Ricotta-Käse
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Mohn
  • 2 TL Zitronenschalen

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein 12er Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.

Für die Muffins: Mit den Rührstäben der Küchenmaschine Zucker, Honig, Vanilleextrakt, Zitronenschalen und Öl gut verrühren, dann nach und nach die Eier dazugeben und noch einige Minuten weiter schlagen. Den Ricotta-Käse dazugeben. Mehl und Backpulver mit den Chai-Gewürzen vermischen und zur Zucker-Masse geben und alles gut durchrühren. Den fertigen Teig in die Muffin-Förmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Einschubschiene 20 – 25 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, könnt Ihr einfach mit einem Zahnstocher in den Teig stechen. Wenn die Masse am Stäbchen kleben bleibt, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Für den Aufstrich: Ricotta-Käse, Honig, Mohn und Zitronenschale in eine Schüssel geben und ein paar Minuten gut verrühren. Fertig!

Die Muffins noch Ofenwarm oder auch auf Zimmertemperatur abgekühlt mit etwas Aufstrich servieren.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

KiBa-Kuchen

Für Chantal

Das Problem mit den alten Bananen die keiner mehr so wirklich essen will kennen wir alle, oder? Und wer kennt noch KiBa-Saft?! Das Mischgetränk aus Kirschnektar und Bananensaft? Hab ich früher echt gerne getrunken!

Für die Bananen gibt es meist drei Lösungen. Die erste wäre wegwerfen. Die zweite: Bananenmilch. So hat meine Mama immer alte Bananen weiterverwendet. Oder 3.: man nutzt sie zum Backen. Als ich mich auf die Suche nach guten Rezepten für ein Bananenbrot gemacht habe, kam mir dann der KiBa-Saft wieder in den Kopf. So kam es, dass das einfach Bananenbrot um Kirschen erweitert wurde. Der KiBa-Kuchen war geboren.

Was Ihr zum Nachbacken braucht

  • 120 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 60 g braunen Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 100 g Joghurt
  • 4 reife Bananen
  • 300g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Glas Kirschen

Bevor es losgeht, den Backofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Gugelhupfform oder eine Springform mit Rohrboden (∅ 24 oder 26 cm) mit Butter einfetten.

Die Butter und den braunen Zucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine 5-10 Minuten kräftig schlagen, bis sich der Zucker größtenteils gelöst hat. Die Eier nacheinander einrühren und den Zimt dazugeben.

Die Bananen mit einem Pürierstab oder der Gabel zu einem feinen Mus zerdrücken und zusammen mit dem Joghurt zur Butter-Ei Masse geben und verrühren.

Das Backpulver unter das Mehl mischen und zu der Bananenmasse geben. Alles gut vermischen. Der Teig sollte jetzt noch recht flüssig sein, sodass zum verrühren KEINE Knethaken notwendig sind. Sollte der Teig zu fest sein, nach und nach einige TL Milch hinzufügen. Zu guter letzt die Kirschen abtropfen lassen und unter den Rührteig heben.

Den fertigen Bananen-Kirsch-Teig in die Form füllen, glatt streichen und ca. 45-50 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, einfach mit einem Zahnstochern hinein stechen. Bleibt Teig am Stäbchen kleben, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Den Kuchen abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form stürzen.

Guten Appetit!

 

P.S. Die Teigmenge reicht auch für eine Kastenform von 20 cm Länge.

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Zitronensirup

Noch drei Mal schlafen. Ihr habt noch nicht alle Geschenke zusammen und sucht noch ein kleines, feines und rasch gemachtes Mitbringsel? Oder euch plagt eine fiese Erkältung? Wie wäre es mit einem selbst gemachten Zitronensirup? Dieser kann wahlweise eisgekühlt zur Erfrischung oder mit heissem Wasser zubereitet werden und verbreitet so Sommer- und Winterfeeling, erinnert an warme Sommernächte am Meer und wärmt kalte Hände an langen grauen Wintertagen. Klingt absolut perfekt? Dann einfach loslegen.

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Ihr braucht

  • 500 ml frisch gepressten Zitronensaft (ca. 1.5 kg Zitronen)
  • 500 ml Wasser
  • 500 Gramm Zucker

Wasser und Zucker im Topf aufkochen und vorsichtig köcheln lassen. Dann ist etwas Geduld nötig: das ganze einige Minuten einkochen, bis die Masse langsam etwas dickflüssiger wird. Das kann gute 10 – 15 Minuten dauern. Vorsicht: das Zuckerwasser nicht zu heiss aufkochen und immer wieder vorsichtig umrühren, es kann spritzen und das Gemisch ist unglaublich heiß! Im Zweifelsfall Backhandschuhe anziehen…

Wenn das Zuckerwasser zum Sirup eingedickt ist, wird der Zitronensaft dazugegeben, das ganze gut gemischt und dann im Kühlschrank abgekühlt.

Wer möchte, kann den Zitronensirup auf kleinere Flaschen verteilen.

Für die heisse Variante wird nun Wasser aufgekocht und je nach Geschmack mit Zitronensirup verfeinert. Frische Zitronen- oder Orangenscheiben können nach Lust und Laune dazu gegeben werden und verleihen dem ganzen einen bunten Anstrich ( – achtet darauf, nur unbehandeltes Obst zu verwenden).

Für die kalte Variante werden nochmal 5 Zitronen in Scheiben geschnitten, mit 2 EL Zucker bestreut und zum Abkühlen in den Kühlschrank gestellt.

Anschliessend werden abgekühlter Zitronensirup und die Zitronenscheiben mit 5-6 Liter kaltem Wasser gemischt, Eiswürfel dazu – fertig.

Adventskalender, DIY, Sistereck, Wohnen

20. Türchen: Weihnachtsgurke

In den letzten Wochen bin ich beim Schlendern durch kleine Läden und vorbei an Christbaumschmuck immer wieder über Anhänger in Gurkenform gestolpert. Kennt ihr die Legende der Weihnachtsgurke? Es ranken sich verschiedene Theorien um diese kleinen, lustigen Anhänger.

Erst in den letzten Jahren kam dieser Brauch, der vor allem in den USA üblich ist, zurück nach Deutschland.

Die Gurken werden vor Heiligabend im Tannenbaum „versteckt“. Wer die Gurke als erstes entdeckt, darf dann wahlweise als erstes die Geschenke auspacken oder bekommt ein kleines Extra-Geschenk (wer hier noch Inspiration sucht, kann gerne hinter Türchen 1-19 nachschauen). Wer Lust hat, kann auch mehrere Gurken verstecken oder unterschiedliche Grössen verteilen.

Viel Spaß beim Suchen!

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Zimtschnecken

Ein Leben ohne Zimtschnecken ist möglich, aber sinnlos!

Seit ich vor unserem kurzen Besuch nach Schweden das erste Mal Zimtschnecken gebacken habe, bin ich total verliebt in dieses einfache Rezept, das ein so traumhaftes Ergebnis liefert! Außerdem passen sie eigentlich zu jeder Jahreszeit und jedem Anlass 🙂

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Hefeteig

  • 7 g Trockenhefe (entspricht einem Päckchen)
  • 200 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl

Füllung

  • weiche Butter
  • 50-100 g Zucker
  • 2 TL Zimt

 

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Milch und Butter in einem Topf erwärmen (aber nicht kochen), bis die Butter geschmolzen ist und anschließend kurz abkühlen lassen.

Mehl, Hefepulver, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermengen. Die lauwarme Milch-Butter-Mischung und das Ei dazugeben und zuerst mit den Knethaken der Küchenmaschine und dann mit den Händen einen glatten, geschmeidigen Teig kneten. Sollte der Teig noch zu sehr (an den Händen) kleben, noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig abschließend zu einer Kugel formen und gut abgedeckt 1 –  2 Stunden gehen lassen.

Anschließend den Teig auf einer gut bemehlten Oberfläche nochmals kneten und zu einem Rechteck von ungefähr 60 x 40 cm ausrollen. Dieses ruhig dick und bis zum Rand mit Butter bestreichen. Zimt und Zucker gut vermischen und auf dem mit Butter bestrichenen Hefeteig verteilen.

Beim Formen der Knoten habe ich mich von Jessica von Lecker macht süchtig inspirieren lassen. Auf Ihrer Seite findet Ihr auch eine super Video-Anleitung (zum Rezept mit Anleitung und Video geht es hier). Nicht ganz einfach, aber nach drei oder vier missglückten Versuchen kamen sehr schöne Knötchen raus.

Die obere lange Seite des bestrichenen Teiges zu 1/3 einklappen und anschließend die untere Seite darüber legen. So erhaltet Ihr erneut ein Rechteck, jetzt mit drei Schichten. Von diesem mit einem scharfen Messer (und evtl. unter Zuhilfenahme eines Lineals) entlang der längeren Seite ca. 2 cm dicke Streifen abschneiden.

Einen Teigstreifen zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand nehmen, sodass das längere Ende nach unten hängt. Jetzt den Streifen einmal von unten nach oben um Daumen und Zeigefinger wickeln. Diesen Schritt wiederholen, dabei den Zeigefinger herausziehen und den Teigstreifen etwas weiter nach links ziehen als den des vorherigen Schrittes. So oft wiederholen, bis der Streifen aufgewickelt ist. Idealerweise endet das Aufwickeln an der Unterseite, dann könnt Ihr das Ende des Streifens besser verstecken. Ich empfehle Euch sehr, das Video (hier) anzuschauen.

Die fertigen Knoten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Achtet dabei auf  genügend Abstand zwischen den einzelnen Knoten, da diese beim Backen aufgehen und sonst aneinander kleben. Je nach Größe 25 – 35 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen backen, bis sie goldbraun sind.

Wem das Knoten zu kompliziert ist, der kann auch einfach Mohnschnecken herstellen. Dazu den gefüllten Teig entlang der langen Seite aufrollen und ca. 2 cm dicke Scheiben abschneiden. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit genügend Abstand verteilen und  20 – 25 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen goldbraun backen.

Guten Appetit!

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