Adventskalender, Backen, Sistereck

Gewürz Gugel

Heute gibt es mal etwas Realität aus dem Bloggeralltag. Wie entsteht die Idee für das, was Ihr hier so findet? Auf der Suche nach Rezepten für den Adventskalender kam ich auf die Idee für einen Spekulatius-Gugelhupf. Ein klassischer Gugelhupf verfeinert mit Spekulatiusgewürz – yummy! Geworden ist es jetzt ein Gewürz-Gugelhupf, der eher nach einem Chai-Gugel als einem Spekulatius-Gugel schmeckt. Ich persönlich finde es fast besser 😀 Ich liebe allerdings auch Chai-Gewürze. Und warum hab ich es geändert? Tja, Spekulatius-Gewürz scheint in Marburg nicht soooo verbreitet zu sein … Auf jeden Fall habe ich die Suche nach einigen erfolglosen Versuchen eingestellt und mich im Internet auf die Suche nach der Zusammensetzung von Spekulatius-Gewürz gemacht. Was ich gefunden haben? Ganz viele verschiedene Rezepte. Wobei die Grundzusammensetzung immer relativ gleich war. Und die erinnerte mich sehr an Chai-Gewürze. Also hab ich einfach ausprobiert, wie der Gugelhupf so schmecken würde. Da Ihr das Rezept jetzt hier findet, hat es mich überzeugt. Und ich bin gespannt, wie es Euch schmecken wird!

Gewürz Gugel 3

Was Ihr zum Nachbacken braucht

  • 250 g warme Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Gewürzmischung
  • 25 ml Milch

Gewürzmischung:

  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlenen Ingwer
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 1/2 TL Kardamon
  • 1/4 TL gemahlene Vanille

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Gugelhupfform oder eine Springform mit Rohrboden (∅ 24 oder 26 cm) mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben.

Die warem Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und die Eier einzeln und unter ständigem Rühren hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und der Gewürzmischung vermengen. Im Wechsel mit der Milch zur Butter-Zucker-Mischung geben.

Den Kuchen in das unteren Drittel des vorgeheizten Ofens schieben und ca. 50 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, einfach mit einem Zahnstocher in den Teg stechen. Wenn Teig am Stäbchen kleben bleibt, noch ein paar Minuten weiterbacken. Lasst Euch nicht davon täuschen, dass Euch der Teig vielleicht noch zu weich vorkommt oder sich etwas eindrücken lässt. Sobald er abkühlt härtet der Kuchen außen etwas nach und bleibt innen trotzdem schön fluffig und vor allem saftig!

Den Gugelhupf aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen und anschließend aus der Form stürzen. Wenn Ihr mögt, könnt ihr den Gugel vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestreuen.

Guten Appetit!

Gewürz Gugel 2

Adventskalender, Backen, DIY, Sistereck

Schneemann-Schokolade

Ich glaube, ich habe es schon mal erwähnt… Ich bin Schokoholic. Und bisher sind alle Versuche, der Schokolade abzuschwören, fehlgeschlagen. Nur in der Schwangerschaft hatte ich ein paar Wochen – da konnte ich beim besten Willen nichts Süßes sehen.

Zum Glück hat hierzulande Schokolade ja immer Saison und die Sortenvielfalt ist auch ziemlich groß. Gerade um Weihnachten und Ostern herum bekommt man dann besonders viel davon zu kaufen. Aber warum immer noch Schokoladen-Weihnachtsmänner verschenken? Wer denkt an die anderen Figuren in der Winterzeit? Da habe ich dieses Jahr einfach mal nachgeholfen und Schnemann-Schokolade selber gemacht 🙂

Schneemann-Schokolade

Was Ihr zum Nachmachen braucht:

  • 2 Tafeln Vollmilch Schokolade
  • 1 Tafel weiße Schokolade
  • Kokosöl
  • einen Spritzbeutel
  • 2 Salzstangen
  • Lebensmittelfarbe

Bevor Ihr loslegt, ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Vollmilch-Schokolade zerkleinern und langsam im Wasserbad schmelzen. Dazu etwas heißes Wasser in einen großen Topf füllen und einen kleinen Topf hineinsetzten. Die Schokolade in den kleinen Topf geben und unter rühren langsam schmelzen.

Durch das behutsame schmelzen der Schokolade im Wasserbad wird verhindert, dass sich auf der Schokolade beim/nach dem Abkühlen eine weiße Schicht bildet, der 00,sogenannte „Fettreif“. Beim Fettreif handelt es sich, wie der Name vermuten lässt, um das Fett aus der Schokolade, dass sich an der Oberfläche absetzt. Theoretisch also essbar, sieht aber nicht schön aus.

Es kann sein, dass die Schokolade nicht ganz flüssig wird. Vor allem bei weißer Schokolade ist das meistens ein Problem. In diesem Fall eine kleine Menge Kokosöl dazugeben.

Die flüssige Schokolade auf das Backpapier geben und glatt streichen.

Im nächsten Schritt stellen wir den Schneemann her. Dazu die weiße Schokolade zerkleinern und im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Schokolade etwas abkühlen lassen und anschließend in einen Spritzbeutel mit einer sehr kleinen runden Tülle geben. Drei etwa gleich große Kreise auf die Vollmilchschokolade spritzen.

Die Salzstangen in ca. 0,5 cm lange Stücke brechen und diese vorsichtig links und rechts des mittleren Kreises als Arme anbringen. Die restliche weiße Schokolade könnt ihr in Form von kleinen Tupfen auf der Schokolade verteilen.

Jetzt muss die Schokolade auskühlen. Oft liest man, dass man sie dazu eine Stunde in den Kühlschrank geben soll. Das kann allerdings, ebenso wie das schnelle Erhitzen, zu Fettreif führen. Ich empfehle Euch, die Schokolade einfach einen Tag bei Raumtemperatur liegen zu lassen. Anschließend könnt Ihr den Schneemännern mit Lebensmittelfarbe Gesichter geben und die Schokolade brechen. Verpackt in Klarsichtfolie und mit einer schönen Schleife versehen eignet sie sich auch super als Weihnachts-Mitbringsel.

Viel Spaß beim Nachmachen!

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Granatapfel-Gelee

Eine liebe Freundin hat mir mal gesagt, ich solle Ihr nichts schenken. Denn das Beste was man geben könnte, sei Zeit. Leider ist es ja so, dass man, trotz aller Versuche es zu ändern, gefühlt immer zu wenig Zeit für alle Lieben Menschen hat. Und gerade wenn die Distanz zwischen den Wohnorten groß ist, wird es oft doch sehr knapp mit der gemeinsamen Zeit.

Mein Ansatz: ich verschenke etwas, was ich in meiner freien Zeit gerne mache. Also  Kuchen oder Plätzchen oder ähnliches. Dieses Jahr ist es allerdings so, dass mich der kleine Mann ordentlich auf Trab gehalten hat. Zwar habe ich gebacken, aber leider nicht ansatzweise so viel wie mir lieb gewesen wäre. Und von den wenigen Plätzchen sind die meisten Plätzchen dann doch abends in unseren Bäuchen verschwunden. Muss eben auch mal sein.

Trotzdem wird in den nächsten Tagen noch die eine oder andere Kekstüte ihren Weg zu lieben Freunden finden. Da bin ich zuversichtlich! Allerdings kam mir beim durchstöbern diverser Weihnachtsbücher in Bern letztes Jahr die Idee, mal ein leckeres Gelee zu kochen und abgefüllt in schönen Gläsern zu den Keksen dazu zu verschenken. Und da mein Lieblingsobst in der kalten Jahreszeit der Granatapfel ist, fiel meine Wahl auf ein Granatapfel-Gelee.

granatapfelgele 2_1

Was Ihr braucht:

  • 550 ml Granatapfelsaft (frisch gepresst oder aus dem Supermarkt/Reformhaus – aber Achtung: KEINEN Nektar)
  • 75 ml frisch gepressten Orangensaft
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 TL Zimt
  • 250 g Gelierzucker 3:1

Bevor es losgeht: einige Gläser und Deckel zum Abfüllen des Gelees bereit stellen.

Die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Zusammen mit den Säften, dem Zimt und dem Gelierzucker in einen Topf geben und gut verrühren. Alles ungefähr 10 Minuten stehen lassen, anschließend aufkochen und mindestens 3 Minuten unter Rühren kochen lassen. Ich rate zu einem relativ großen Topf, da die Masse beim Kochen ihr Volumen mehr als verdoppelt und sonst sehr leicht überkocht.

Bevor Ihr das Gelee in die Gläser füllt, solltet Ihr die Gelierprobe machen. Dazu einen Tropfen des Gelees auf einen kleinen Teller geben. Wird die Masse innerhalb kürzester Zeit fest, ist das Gelee fertig. Ansonsten noch 1-2 Minuten weiterkochen.

Das fertige Gelee heiß in saubere (sterilisierte) Gläser füllen, sofort verschließen und am besten über Nacht abkühlen und fest werden lassen.

Viel Spaß beim Nachkochen und schönes verschenken (oder natürlich selber genießen)!

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Sistereck

3D-Weihnachtskarte

Selbsgebastelte und handbeschriebene Weihnachtskarten stehen bei uns ganz hoch im Kurs. Eigentlich gibt es bei uns zu allen wichtigen Anlässen selbstgebastelte Karten. Geburtstage, Hochzeiten, Geburten. Irgendwie finde ich, da hat man mehr von als wenn man eine SMS, Whatsapp oder eMail verschickt. Auch Postkarten aus dem Urlaub finde ich immer toll. All diese Karten werden zunächst bei uns im Flur aufghängt, um sich daran zu erfreuen.

Eine erste Idee für eine Weihnachtskarte hatten wir ja schon hinter unserem 4. Türchen für Euch versteckt. Für all diejenigen, die keine Bügelperlen zur Hand haben oder es einfach etwas klassischer mögen, habe ich heute die Anleitung für einen simple 3D-Weihnachtskarte mitgebracht.

Beim Öffnen der Weihnachtskarte erscheint ein 3D-Weihnachtsbaum aus plissierten Papierrechtecken. Sieht wirklich toll aus und ist super schnell gemacht.

3D-Weihnachtskarte 2

Was Ihr braucht

  • bunten/bedruckent Karton oder eine weiße, leere Klappkarte
  • buntes Papier in grün und gelb (oder aber die Farben, die Ihr gerne wollt 😉 )
  • präzions Cutter oder Schere
  • Kleber
  • Lineal

Solltet Ihr (wie ich) bunten Karton statt einer fertigen Klappkarte verwenden, diesen zuerst entlang der kürzeren Seite halbieren und dann in der Mitte falten. So erhaltet Ihr eine DIN A5 Klappkarte.

Das grüne Papier in 4 Streifen verschiedener Breite schneiden. Ich habe die Breiten 0,5 cm, 1 cm, 1,5 cm und 3 cm gewählt. Wer es noch etwas ausgefallener mag, kann die Streifen aus gemustertem Papier herstellen oder für jeden Streifen einen anderen Frabton wählen. Ich habe mich hier für die klassische Ausführung in grün entschieden. Dafür ist die Klappkarte gemustert.

Auf das gelbe Papier einen Stern zeichen (z.B. mit einem kleinen Plätzchenausstecher) und diesen ausschneiden.

Die Papierstreifen im Akkordeon-Stil falten. Wer mag, kann das Lineal zur Hilfe nehmen. Nun die Klappkarte öffnen und die gefalteten Papierstreifen links und rechts der Fatlinie auf dem Kartenrücken festkleben. Ich habe einen halben Zentimeter Abstand zwischen den einzelnen Streifen gelassen. Dabei Anfangs- und Endstück der Papierstreifen mit der Öffnung nach unten anbringen. So entsteht beim Öffnen der Karte ein Pop-Up Baum.

Den ausgeschnittenen Stern in der Mitte falten und oberhalb des Baumes anbringen.

Fertig ist die Karte! Viel Spaß beim Nachbasteln, Beschriften und Verschicken!

3D-Weihnachtskarte

Adventskalender, Backen, baking, Sistereck

10. Türchen: Panna-Cotta mit Zimt und Orangen

Panna Cotta – gekochte Sahne. Habt Ihr die schonmal gegessen? Seeeeehr süß! Und deshalb gerne mit Früchten serviert. Bevorzug sauren. Das gibt einen perfekten Kontrast. Im Frühjahr habe ich die Tarte sehr ähnlich schonmal gebacken und dazu Rahbarberkompott gemacht. Ein Traum sage ich Euch! In der Weihnachtsvariante kommt sie jetzt mit Zimt verfeinert und Orangen dazu. Die sind zwar nicht so sauer, dafür aber etwas bitter. Passt nicht weniger gut, finde ich. Seid Ihr neugierig geworden? Dann ran an den Ofen!

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für den Mürbeteigboden

  • 220 g Mehl
  • 125 g weiche Butter
  • 20 ml Wasser
  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker

Für die Panna Cotta

  • 400 g Schlagsahne
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 3 Blatt Gelatine

Für die Orangen

  • 5 Orangen
  • 20 g Zucker
  • 50 ml Orangensaft

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform (∅ 24 oder 26 cm) mit Butter einfetten.

Für den Mürbeteigboden: Das Mehl mit Butter, Zucker und Ei vermischen und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig zu krümelig sein, etwas Wasser dazu geben. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einige Male in den Teig stechen (so wird die Blasenbildung verhindert). Anschließend 2-3 Stunden kühl stellen. Wenn Ihr unter Zeitdruck steht, reichen auch 30 Minuten.

Den ausgekühlten Teig mit Backpapier belegen, getrocknete Erbsen oder Linsen darauf streuen und alles im vorgeheizten Backofen 15 Minuten blind backen. Diese Technik dient dazu, dass der Rand aufgehen kann, der Boden jedoch flach bleibt und der Teig nachher besser gefüllt werden kann. Anschließend das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und noch 10 Minuten weiterbacken. Anschließend gut abkühlen lassen.

Für die Panna Cotta die Sahne mit Zucker, Vanillezucker und Zimt unter Rühren aufkochen. Anschließend 2-3 Minuten weiter köcheln lassen, dabei auch weiterhin rühren, damit die Sahne nicht anbrennt. Die Sahne vom Herd nehmen und etwas abkühlen. In dieser Zeit die Gelatine ca. 5 Minuten in Wasser einweichen, ausdrücken und in die noch heiße Sahne-Mischung geben. Die Masse vorsichtig auf dem Tarteboden verteilen und mindesten 6 Stunden (am besten aber über Nacht) abkühlen und fest werden lassen.

Die Orangen schälen und zerkleinern. Mit dem Ornagensaft und dem Zucker in einen Topf geben und einige Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Ornagen beginnen zu zerfallen. Dabei immer wieder umrühren.

Den fertigen Kompott auf der ausgekühlten Tarte verteilen oder separat dazu reichen.

Guten Appetit!

 

Adventskalender, Backen, baking, Sistereck

Spekulatius-Hafer-Crumbel

Lebkuchen und Spekulatius – zwei Keksarten an denen man zur Weihnachtszeit nicht vorbei kommt. Während ich Lebkuchen hin und wieder kaufe (aber tatsächlich nur zwei ganz bestimmte Arten ganz bestimmter Marken), sind mir die zu kaufenden Spekulatius einfach zu trocken. Nichtsdestotrotz mag ich den Geruch von Spekulatius-Gewürz sehr gerne. Und deshalb habe ich kürzlich einfach einen Crumbel mit etwas Spekulatius-Gewürz verfeinert. Wenn man den Backofen öffnet, weht der Duft von Weihnachten durch die Wohnung und zu trocken ist das Ganze bestimmt nicht!

Spekulatius Crumbel 2

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für die Apfel-Beeren-Füllung

  • 5 Äpfel
  • 500 g Beeren (z.B. TK Himbeeren oder eine TK Beere-Mischung)
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kokosöl

Für die Spekulatius-Hafer-Streusel

  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 150 g zarte Haferflocken
  • 5 EL Kokosöl
  • 100 ml Ahornsirup
  • Spekulatius-Gewürz (siehe unten)

Spekulatius-Gewürz

  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlenen Ingwer
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 1/2 TL Kardamon
  • 1/4 TL gemahlene Vanille

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine mittelgroße Auflaufform mit Butter einfetten.

Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Schnitze schneiden. Zusammen mit den gefrorenen Beeren, dem Ahornsirup und dem Zimt in einer großen Pfanne erhitzen und 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Den Mix anschließend in die Backform geben.

Das Kokosöl mit dem Ahornsirup und dem Spekulatius-Gewürz in einem kleinen Topf verrühren und so lange erhitzen, bis die Masse glatt und frei von Klumpen ist. Die Mandeln und die Haferflocken in einer Schüssel vermischen. Die warme Masse aus Ahornsirup, Öl und Gewürzen dazugeben, sodass eine klebrige Masse entsteht.

Mit den Haferflocken-Streusel den Apfel-Beeren-Mix komplett bedecken und für ca. 25 Minuten in den Ofen geben. Die Hafer-Streusel sollten leicht braun und cross werden.

Guten Appetit und einen schönen 2. Advent!

P.S. Schmeckt super mit griechischem Joghurt oder Schlagsahne 🙂

Spekulatius Crumbel 3

Adventskalender, Kochen, Sistereck

Heißer Apfelsaft

Den kalten Winter hat unsere Mama uns Kindern immer müit heißem Apfelsaft versüßt. Einfach nachgemacht, spendet dieses feine Getränk an kalten Wintertagen Wärme und bietet einen Moment zum Innehalten.

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Ihr braucht:

  • Apfelsaft (klar oder trüb, ca. 250 ml pro Person)
  • 1 Zimtstange
  • 3-4 Nelken
  • 2-3 Kapseln Kardamom

So gehts:

Alles in einen Topf geben. Wer die Zutaten nachher nicht aus dem Getränk fischen möchte, gibt sie in einen Teefilter und verknotet diesen.

Vorsichtig aufkochen und für 3 – 4 Minuten bei niedriger Hitze ziehen lassen.

Fertig!

Eingießen. Genießen.

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Schneekugel-Amerikaner

Amerikaner – auch so eine Familientradition bei uns. Während unsere Mama zu unseren Geburtstagen immer mit dem Marmorkuchen beschäftigt war (Rezept gibt es hier), hat unser Papa immer Amerikaner gebacken. Lecker! Natürlich wurden sie auch verziert! Ganz individuell, lusitg, bunt. Für die Mitschüler auch gerne mal mit Rechenaufgababen 😀 Diese Geburtstagstradition hat sich nicht ganz so gut gehalten wie der Marmorkuchen, trotzdem werden auch die Amerikaner immer wieder gerne gebacken.

Und weil sie so schön zu verzieren sind, gibt es sie heute mal als weihnachts-Version im Schneekugel Look!

Schneekugel-Amerikaner 2

Zum Nachbacken braucht Ihr:

  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille- oder Vanilinzucker
  • 125 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver

Bevor Ihr loslegt, den Backofen auf 170 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und Backpapier auf einem Backblech ausbreiten.

Eier, Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer (Rührstäbe) einige Minuten kräftig aufschlagen bis alles schaumig ist. Das Backpulver unter das Mehl mischen und zu der schaumigen Ei-Butter-Masse dazugeben, mit den Knethaken einige Minuten vermengen. Die Masse sollte recht zäh, aber nicht trocken oder bröselig sein. Für den Fall, dass dies doch passiert ist, einfach einen Schluck Milch dazugeben und gut verrühren.

Den fertigen Teig mit einem Spritzbeutel oder einem Löffel in Kreisen mit ca. 7 cm Durchmesser inklusive kleinem Sockel auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Da die Amerikaner beim Backen noch deutlich aufgehen, solltet Ihr genügend Platz zwischen den einzelnen Kreisen lassen. Wir haben einen unterdurchschnittlich kleinen Ofen, deshalb bekomme ich nur 9 Amerikaner pro Runde auf ein Blech. Bei einem normal großen Backofen schafft Ihr vermutlich 12 bis 16 Stück. So oder so müsst Ihr mehr als eine Runde backen, also könnt Ihr bei der ersten auch einfach etwas vorsichtiger mit dem Absand sein und in der zweiten Runde dann bei Bedarf mehr Amerikaner auf dem Blech verteilen.

Das Backblech in der Mitte des Ofens einschieben und die Amerikaner 10 Minuten backen. Da sie nach dem Abkühlen noch nachhärten, dürfen sie sich noch etwas weich anfühlen, wenn Ihr sie aus dem Ofen nehmt.

Zum Verzieren braucht Ihr

  • ca. 250 g Puderzucker
  • einige EL heißes Wasser
  • etwas Zitonensaft
  • Zuckerstreusel, Smarties, Zuckerschrift oder wonach Euch sonst so der Sinn steht

Aus dem Puderzucker, dem Wasser und dem Zitronensaft einen dickflüssigen Zuckerguss anrühren. Dazu am besten nicht allen Puderzucker auf einmal verwenden, sondern die Masse nach und nach anrühren. Für den Fall, dass Ihr zu viel Wasser oder Zitronensaft verwendet habt, bleibt Euch dann noch ein bisschen Puderzucker zum Eindicken der Glasur. Die Amerikaner mit dem Zuckerguss einpinseln (oder mit einem TL darauf verteilen) und wenn Ihr mögt, noch mit Zuckerdeko verzieren. Wenn Ihr die Amerikaner mit Zuckerschrift verzieren wollt, solltet Ihr die Glasur zunächst 3-4 Stunden gut trocknen lassen.

Guten Appetit und happy Nikolaus!

Schneekugel-Amerikaner

Adventskalender, Backen, baking, Sistereck

Rentier-Brownies

„Rudolph The Red Nose Reindeer…“

Diese Stophe hat in der Vorweihnachtszeit vermutlich jeder mal im Ohr, oder? Mich hat das süße Rentier mit der roten Nase auf jeden Fall zu diesen super süßen und super saftigen Rentier-Brownies inspiriert. Ach ja, einfach ist das ganze auch noch.

Als Grundrezept dienen die alt-bekannten Brownies, verfeinert mit etwas Lebkuchengewürz und verziert mit Zuckeraugen, Schokolinsen und Salzbrezeln.

Was Ihr zum Nachbacken braucht:

  • 100 g Vollmilchschokolade
  • 100g Zartbitterschokolade
  • 175 g Butter
  • 325 g Zucker
  • 130 g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 EL Lebkuchengewürz

Zum Verzieren:

  • 16 Zuckeraugen
  • 8 Smarties
  • 16 Salzbrezeln

Anders als bei den meisten anderen Rezepten benötigt ihr hier lediglich einen mittelgroßen Topf und einen Schneebesen zum Rühren.

Bevor Ihr loslegt, den Backofen auch 170 Grad vorheizen und den Boden einer Springform (∅ 24 oder 26 cm) mit Backpapier auslegen.

Zunächst die Schokolade zerkleinern und zusammen mit der Butter im Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sich alle Bestandteile gut miteinander vermischt haben und es keine Klümpchen mehr gibt, langsam den Zucker dazugeben und alles gut verrühren. Gearbeitet wird weiter bei mittlerer Hitze, die Masse sollte aber auf keinen Fall zu heiß werden oder zu kochen anfangen. Sonst karamellisiert der Zucker und die Brownies werden zäh statt saftig.

Anschließend das Mehl mit dem Lebkuchengewürz vermengen, dazugeben und als letztes die Eier untermischen. Den fertigen Teig in die Springfom geben und in der mitte des Ofens ungefähr 35 Minuten backen. Der Teig sollte außen fest werden, innen darf er gerne noch weich, aber nicht flüssig sein.

Jetzt noch eine Weile abkühlen lasse, dann den Brownie-Kuchen in acht gleiche Teile schneiden. Anschließend die Nase und die Augen anbringen, als Kleber können geschmolzene Schokolade oder auch Zuckerguss dienen. Für die Geweihe habe ich Salzbrezeln verwendet und diese einfach in die äußeren Ränder der Kuchenstücke gesetzt.

Guten Appetit und einen schönen ersten Advent!

Rentier-Brownies 2

Adventskalender, Sistereck

Weihnachtliche Trinkschokolade mit Schneemann-Marshmallows

Trinkschokolade – für mich als bekennenden Schokoholic gerade an kalten Wintertagen eine tolle Sache. Meistens bekommt man in den Kaffe-Läden aber nur Kakao mit 0815 Kakaopulver. Seit meiner ersten richtigen Trinkschokolade in einem Berliner Schokoladenhaus schmecken mir die meisten Kakaos aber nicht mehr… deshalb bestelle ich dann meist einen Chai-Tee mit Milch. Vor kurzem dachte ich mir: wäre die Mischung nicht total passend für Weihnachten? Und im Rahmen der Planung des Adventskalenders hatte ich die Idee, eine Trinkschokolade mit Chai-Tee Gewürzen mal selber auszuprobieren. Und ich kann Euch sagen: perfekt!

Verpackt in einem kleinen Glas oder einer kleiner Dose eignet sie sich auch super als kleines Weihnachtsmitbringsel.

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Was Ihr zum Nachmachen braucht

Für die Trinkschokolade:

  • 100 g Milchschokolade
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 4 EL ungesüßtes Kakaopulver/Backkakao
  • 6 EL Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlenen Ingwer
  • 1/4 TL gemahlene Nelken
  • 1/4 TL Kardamon

Die Schokolade so fein wie möglich reiben (oder hacken – ist aber wirklich deutlich zeitaufwendiger…) und mit den restlichen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen.

Für eine Tasse:

  • 1-2 EL Trinkschokolade
  • 200 ml heiße Milch

Die Milch aufkochen lassen, die Trinkschokolade dazugeben und mit einem Rührbesen gut lösen. Bei Bedarf mit Marshmallows toppen.

Für Schneemann-Marshmallows:

  • großes Marshmallow
  • Lebensmittelfarbe in schwarz und orange

Die Marshmallows halbieren (sonst schwimmen sie nicht auf der Trinkschokolade, sondern fallen um) und mit der Lebensmittelfarbe Augen, Nase und Mund aufzeichnen. So viele Schneemänner wie gewünscht auf der heißen Trinkschokolade verteilen und genießen!

Trinkschokolade