Backen, Sistereck

Orangen-Cupcakes

Wenn ich mich bei Instagram so umschaue, habe ich das Gefühl, dass neben den Nummern-Kuchen das Bananenbrot und der Fantakuchen die größten Essenstrends des Frühjahrs sind. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nichts von alledem bisher gebacken habe. Und bis vor einem Jahr hatte ich von Fantakuchen noch nicht mal was gehört… Ich kann also nicht behaupten, dass es für mich eine Kinheitserinnerung ist 😀 Keine Ahnung, wie dieser leckere Kuchen an mir vorbeigehen konnte, war ich doch schon immer eine Zuckerschnute. Letztes Wochenende habe ich dann kurzerhand entschieden, dass ich mich dringend mal an einer Variante des Fanta-Kuchens versuchen muss. Rausgekommen sind dieses leckeren Orangen-Cupcakes mit bunten Streuseln.

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Muffins

  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 140 ml Öl
  • 180 ml Orangenlimonade
  • 2 Päckchen Orangenschalen
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Topping

  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Schmand
  • 200 g Speisequark
  • bunte Streusel

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für die Muffins: Mit den Rührstäben der Küchenmaschine Zucker, Vanillezucker und Öl gut verrühren, dann nach und nach die Eier dazugeben und noch einige Minuten weiterschlagen. Mehl, Backpulver und Orangenschalen vermischen und zur Zucker-Masse geben. Alles gut durchmischen und abschließend noch die Limonade dazugeben. Den fertigen Teig in die Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Einschubschiene 20 – 25 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, könnt Ihr einfach mit einem Zahnstocher in den Teig stechen. Wenn die Masse am Stäbchen kleben bleibt, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Für das Topping: Quark und Schmand in einer Schüssel vermengen. Die Sahne schlagen, das Sahnesteif und den Vanillezucker dazugeben und alles unter die Quark-Schmand-Masse heben. Das Topping auf den Muffins verteilen – je nach Bedarf mit einer Spritztüte oder einfach mit einem Löffel. Wer will, kann die Cupcakes jetzt noch mit bunten Streuseln verzieren.

Guten Appetit!

 

Backen, Sistereck

Berliner/Pfannkuchen/Kreppel/Krapfe

Berliner, Pfannkuchen, Kreppel, Krapfen. Unter welchen Namen kennt Ihr die mit Marmelade oder Pflaumenmus gefüllten Hefegebäckstücke? Bei uns zuhause hießen Sie Kreppel und wurden zu Karneval von meinem Papa selber gemacht. Natürlich durften dabei die beiden Exemplare, die statt mit Marmelade mit Senf und Ketchup gefüllt waren, nicht fehlen. Und ich kann es selber kaum glaube, aber es hat sich tatsächlich nie jemand gemeldet und beschwert. So schlecht können Sie also auch nicht geschmeckt haben.

Beim Bäcker bekommt man sie meist als Berliner, auch hier in Hessen. Als ich dann allerdings nach Berlin gezogen bin, stand ich vor dem Namensproblem. Und als ich das erste Mal beim Bäcker stand und jenes Gebäck kaufen wollte, habe ich ziemlich rumgestottert. Am Ende hab ich einfach mit dem Finger drauf gezeigt…

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal selber Berliner gebacken (mein Mann rollt jetzt mit den Augen. Für Ihn als echten Berliner bleiben es einfach Pfannkuchen. Mit Kreppel kann er sich auch noch anfreunden. Aber Berliner, das geht nicht :D). Ich habe mich für die etwas weniger fettige Ofen-Variante entschieden und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Hefegebäck

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 150 ml warme Milch
  • 20 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 1 Ei
  • 350 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Füllung

  • Pflaumenmus/Marmelade/Schokocreme
  • Butter zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Bestreuen

 

Für das Hefegebäck: Milch und Butter in einem Topf erwärmen (aber nicht kochen), bis die Butter geschmolzen ist und anschließend kurz abkühlen lassen. Die Hefe in der Mischung auflösen. Mehl, Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermengen. Die lauwarme Milch-Butter-Hefe-Mischung und das Ei dazugeben und zuerst mit den Knethaken der Küchenmaschine und dann mit den Händen einen glatten, geschmeidigen Teig kneten. Sollte der Teig noch zu sehr (an den Händen) kleben, noch etwas Mehl hinzugeben. Allerdings nicht zu viel, denn der Teig soll ja möglichst soft bleiben. Den Teig abschließend zu einer Kugel formen und gut abgedeckt 1 –  2 Stunden gehen lassen.

Den Hefeteig gut durchkneten und in 8-10 Bällchen teilen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ihr solltet auf genug Abstand zwischen den Bällchen achten, da diese beim Backen deutlich aufgehen. Den Teig nochmal für ca. 45 Minuten gehen lassen und den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die Hefe-Bällchen für 18-20 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens backen.

Für die Füllung: Die gewählte Füllung in einen Spritzbeutel mit schmaler Tülle füllen und ca. 1 EL in jeden Berliner spritzen. Anschließend noch einen bisschen Butter schmelzen, die Berliner damit bestreichen und mit Puderzucker bestreuen. Fertig.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Mini-Cupcakes mit Zitronencreme und Baiserhaube

Ich brauche Sonne! Und Wärme! Ganz dringend!!! Und irgendwie bin ich erleichtert, wenn ich lese, dass dieser Winter nachgewiesenermaßen besonders grau ist. Es ist also nicht nur so ein Gefühl oder liegt an der neuen Umgebung und dem noch fehlenden sozialen Umfeld 😉 Und da wir in diesem Winter auch leider nicht in die Sonne fliegen konnten, hole ich mir die Sonne einfach auf den Teller 🙂 Mini-Cupcakes mit Zitronencreme und Baiserhaube, Vitamine und Zucker, Essen für die Seele.

Man mag es kaum glauben, aber während ich dabei bin, diesen Artikel zu schreiben, kommt doch tatsächlich die Sonne raus! Und strahlt und strahlt und strahlt. Da habe ich erst mal eine Pause eingelegt, das Fenster aufgemacht und mein Gesicht in die Sonne gehalten. Hach, herrlich! Und weil ich jede Minute dieses Wetters ausnutzen muss, tippe ich jetzt schnell zu Ende und rücke dann den Stuhl wieder in die richtige Position für ein winterliches „Sonnenbad“.

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Für die Muffins (ca. 24 Stück)

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Pck Zitronenschalen
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • evtl. etwas Milch

Für die Zitronencreme

  • 150 ml Zitronensaft
  • 1 Pck Zitronenschalen
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Stärke
  • 40 g Butter

Für die Baiserhaube

  • 2 Eiweiß
  • 100 g Zucker

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Für die Muffins: Mit den Rührstäben der Küchenmaschine die Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren, dann nach und nach die Eier dazugeben und noch einige Minuten weiterrühren. Mehl, Backpulver und Zitronenschalen vermischen und zur Butter-Zucker-Masser geben. Alles gut durchmischen. Sollte Euch der Teig noch zu zäh oder trocken erscheinen, könnt Ihr einfach einen Schluck Milch dazugeben. Den fertigen Teig in die Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Einschubschiene 20 Minuten backen. Um zu kontrollieren, ob der Teig durchgebacken ist, könnt Ihr einfach mit einem Zahnstocher in den Teig stechen. Wenn die Masse am Stäbchen kleben bleibt, noch ein paar Minuten weiterbacken.

Für die Zitronencreme: Zitronensaft, Zitronenschale, Eier, Zucker und Stärke in einen kleinen Topf mit einem Schneebesen gut vermischen und die Masse anschließend 5 Minuten unter ständigem Rühren erhitzen. Aber Achtung, die Zitronencreme sollte auf keinen Fall kochen! Nach dem Erhitzen 5 Minuten abkühlen lassen, dann die Butter unterheben. Die lauwarme Masse anschließend in einen Spritzbeutel geben und auf den Muffins verteilen. Wer keinen Spritzbeutel zur Hand hat: Ein kleiner Löffel tut es auch.

Für das Baiser: Zunächst das Eiweiß mit einem Mixer (Rührstäbe) steif schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen und einige Minuten weiter schlagen bis sich der Zucker gelöst hat. Es entsteht eine zähe Baisermasse. Diese auf der Zitronencreme verteilen – je nach Bedarf mit einer Spritztüte oder einfach mit einem Löffel. Bei Bedarf mit einem Flambierer leicht bräunen, sonst einfach 1-2 Stunden antrocknen lassen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte und lieber durchgebackenes Baiser isst, kann kleine Baisertupfer auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und diese bei 50-80 Grad 60-90 Minuten im Backofen trockenen. Anschließend können diese dann auf den Muffins verteilt werden.

Guten Appetit!

Backen, Kochen, Sistereck

Granatapfel-Gelee

Nicht mal mehr eine Woche bis Weihnachten. Kaum zu glauben, der Dezember ist verflogen. Fühlt sich das für Euch auch so an?! Und habt Ihr schon alle Geschenke? Traditionell geraten ja viele in den letzten Tagen vor Heiligabend in Stress, weil doch noch das Eine oder Andere fehlt.

Eine liebe Freundin hat mir mal gesagt, ich solle Ihr nichts schenken. Denn das Beste was man geben könnte, sei Zeit. Leider ist es ja so, dass man, trotz aller Versuche es zu ändern, gefühlt immer zu wenig Zeit für alle Lieben Menschen hat. Und gerade wenn die Distanz zwischen den Wohnorten groß ist, wird es oft doch sehr knapp mit der gemeinsamen Zeit.

Mein Ansatz: ich verschenke etwas, was ich in meiner freien Zeit gerne mache. Also  Kuchen oder Plätzchen oder ähnliches. Dieses Jahr ist es allerdings so, dass mich der Umzug, das Einrichten der neuen Wohnung, meine Masterarbeit und das Baby in den letzten Monaten sehr auf Trab gehalten haben. Zwar habe ich gebacken, aber leider nicht ansatzweise so viel wie mir lieb gewesen wäre. Und von den wenigen Plätzchen sind die meisten Plätzchen dann doch abends in unseren Bäuchen verschwunden. Muss eben auch mal sein.

Trotzdem wird in den nächsten Tagen noch die eine oder andere Kekstüte ihren Weg zu lieben Freunden finden. Da bin ich zuversichtlich! Allerdings kam mir beim durchstöbern diverser Weihnachtsbücher in Bern auch die Idee, mal ein leckeres Gelee zu kochen und abgefüllt in schönen Gläsern zu den Keksen dazu zu verschenken. Und da mein Lieblingsobst in der kalten Jahreszeit der Granatapfel ist, fiel meine Wahl auf ein Granatapfel-Gelee.

Was Ihr braucht:

  • 550 ml Granatapfelsaft (frisch gepresst oder aus dem Supermarkt/Reformhaus – aber Achtung: KEINEN Nektar)
  • 75 ml frisch gepressten Orangensaft
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 TL Zimt
  • 250 g Gelierzucker 3:1

Bevor es losgeht: einige Gläser und Deckel zum Abfüllen des Gelees bereit stellen.

Die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Zusammen mit den Säften, dem Zimt und dem Gelierzucker in einen Topf geben und gut verrühren. Alles ungefähr 10 Minuten stehen lassen, anschließend aufkochen und mindestens 3 Minuten unter Rühren kochen lassen. Ich rate zu einem relativ großen Topf, da die Masse beim Kochen ihr Volumen mehr als verdoppelt und sonst sehr leicht überkocht.

Bevor Ihr das Gelee in die Gläser füllt, solltet Ihr die Gelierprobe machen. Dazu einen Tropfen des Gelees auf einen kleinen Teller geben. Wird die Masse innerhalb kürzester Zeit fest, ist das Gelee fertig. Ansonsten noch 1-2 Minuten weiterkochen.

Das fertige Gelee heiß in saubere (sterilisierte) Gläser füllen, sofort verschließen und am besten über Nacht abkühlen und fest werden lassen.

Viel Spaß beim Nachkochen und schönes verschenken (oder natürlich selber genießen)!

 

Backen, Sistereck

Springerle

Meiner Erfahrung nach, können mit dem Namen dieser Plätzchen viele nichts anfangen. „Springerle? Was ist das denn?“ wurde ich oftmals skeptisch gefragt, wenn ich von meinen Lieblingsplätzchen zu Weihnachten erzählt habe. Vielleicht liegt es daran, dass dieses traditionelle Festattgsgebäck aus Eiern, Puderzucker und Mehl mit etwas Anis vor allem in Süddeutschland, der Schweiz, Teilen Österreichs und der Schweiz (dort auch als Anisbrötli oder Chräbeli bezeichnet) bekannt sind.

Für die verschiedenen Formen und filigranen Bilder der Springerle verwendet man Model. Früher waren Sie holzgeschnitz und wurden innerhalb der Familie weitergegeben, mittlerweile findet man Sie in gut sortierten Haushaltsgeschäften oder auch auf Weihnachtsmärkten (oder natürlich im Internet) aus Holz oder Gießharz.

Ihren Namen haben die Springerle dem Umstand zu verdanken, dass der Teig beim Backen ungefähr auf die doppelte Höhe aufgeht und sich dabei ein sogenannter „Fuß“ am unteren Rand bildet. Um das Bild zu erhalten, trocknet man die Springerle vor dem Backen 12 bis 24 Stunden. Beim Backen bläht sich das Motiv dann nicht auf, sondern es entstehen nur die gewünschten Füßchen.

Die Zutatenliste zum Nachbacken ist kurz, dennoch bedarf die Herstellung etwas Zeit und Geduld. Und schöne Model 😉

Was Ihr zum Nachbacken braucht

  • 4 Eier (Größe M)
  • 500 g Puderzucker
  • 500 g Mehl
  • Anis, ungemahlen

Bevor es losgeht, den Anis auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen.

Die Eier und den Puderzucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine 5-10 Minuten gut schaumig rühren. Langsam das Mehl hinzugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem sehr geschmeidigen Teig verrühren. Es ist wichtig, dass der Teig nicht zäh wird, da man sonst die zarten Motivdetails der Model nicht abgebildet werden können.

Den Teig auf einer gut bemehlten Oberfläche ca. 1 cm dick ausrollen, das ausgewählte Model aufdrücken und die Form anschließend ausschneiden oder ausstechen. Für den schönen Stern habe ich neben dem Model einen Sternausstecher der entsprechenden Größe gekauft. In guten Shops bekommt man den passenden Ausstecher bei komplizierteren Motiven in der Regel mit angeboten oder zumindest einen Verweis darauf, welche Größe/Form man benötigt.

Die ausgeschnittenen Motive auf das Blech setzen und mindestens 12 Stunden ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Springerle weit unten im Ofen und bei leicht geöffneter Ofenklappe (am besten einen Holzlöffel oben in die Ofentür klemmen) 15-20 Minuten backen. Der Backvorgang ist abgeschlossen, wenn die Füßchen an der Unterseite goldgelb sind. Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und in einer gut verschlossenen Blechdose aufbewahren.

Guten Appetit und eine schöne Adventszeit!

 

 

Backen, Sistereck

Schoko-Minz-Madeleins

Schokolade! Ein treuer Begleiter durch das ganze Jahr, mal hat die eine Sorte Hochsaison, mal die andere. Ganz ohne kann ich auf jeden Fall nicht… „Mein Name ist Sarah und ich bin Schokoholic.“ Hab schon das eine oder andere Mal versucht aufzuhören, hat nie geklappt. Sorgt nur für schlechte Laune 😀 Lediglich zu Beginn der Schwangerschaft hatte ich eine Zeit, in der ich Schokolade absolut nicht essen konnte. Eindeutig ein Zeichen, dass etwas nicht stimmen kann 😉 Zum Glück hat sich das wieder gegeben!

In der Zeit um Weihnachten kommt man an Schokolade ja auch eigentlich nicht mehr vorbei. Überall steht sie herum, wird beworben, verschenkt. Eine ganz schlimme Zeit für Schokoholics. Und da ich es nach wie vor etwas zu früh finde für die Weihnachtsbäckerei, habe ich lieber was Unweihnachtliches mit viel Schokolade gebacken. Schoko-Minz-Madeleins. Mit einer ganzen Tafel Minz-Schokolade. Ein Traum! Vorausgesetzt natürlich, dass man Schokolade und Minze mag…

Was Ihr zum Nachbacken braucht (für ca 60 Stück)

  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 g Zucker
  • 150 g warme Butter
  • 100 g Minzschokolade oder Minzplätzchen
  •  3-5 TL Minzsirup
  • 200 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Bevor es losgeht, den Backofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Backmatte oder ein Blech für Madeleines mit Butter einfetten.

Eier, Zucker und Vanillezucker mit den Rührstäben der Küchenmaschine schaumig schlagen und die Butter hinzugeben. Alles gut verrühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Wenn Ihr die Butter im Backofen oder in der Mikrowelle erhitzt habt, kann es passieren, dass sie etwas ausflockt. Das ist nicht weiter schlimm.

Mehl und Backpulver vermengen und zur fertigen Ei-Zuckermasse geben. Die Schokolade (ich habe eine Tafel Pfefferminzschokolade von Ritter-Sport(R) verwendet, weil die so viele Füllung hat; aber selbstverständlich gehen auch Minztaler, Minztäfelchen etc. …) mit einem großen Messer grob hacken und zusammen mit dem Minzsirup unter den Teig mischen. Je nachdem wie intensiv die fertigen Madeleins nach Minze schmecken sollen, könnt Ihr die Menge an Sirup variieren. Die fertige Masse für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Teig anschließend in die Formen füllen und für ca. 10 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens backen.

Guten Appetit!

Backen, Sistereck

Herbstlicher Pflaumen-Streuselkuchen

Jetzt ist er tatsächlich da: der Herbst! Nach Sommermonaten, die ja größtenteils zum Vergessen waren, dafür aber ein paar sehr schönen Spätsommertagen in der letzten Woche lässt es sich jetzt nicht mehr leugnen: Der Herbst ist da.

Für mich und meinen Mann stand im Oktober ein großer Umzug aus der Metropole Berlin in die Kleinstadt Marburg an der Lahn an (ok, streng genommen ist Marburg eine „Mittelstadt“, aber mal ganz ehrlich: von einer Stadt mit 3,4 Millionen Einwohnern in eine mit knapp 78000 – da ist letztere ja wohl eine Kleinstadt!). Mittlerweile sind die meisten Kisten ausgepackt und fast alle Möbel aufgebaut. Es kann also auch wieder gebacken werden 😉 Und so habe ich die neue (gut, per se ist sie wohl eher schon etwas älter, aber für mich ist sie neu) Küche mit einem herbstlichen Pflaumen-Streuselkuchen eingeweiht. Unglaublich lecker! Und nach der ersten Nutzung der Küchenmaschine habe ich mich in der neuen Wohnung auch gleich ein bisschen mehr zuhause gefühlt 😀

Was Ihr zum Nachbacken braucht

Rührteig

  • 125 g weiche Butter
  • 125 g  Zucker
  • 2 Eier
  • 125 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver

Füllung

  • 1 kg Pflaumen

Streusel

  • 100 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Msp gemahlener Zimt

 

Bevor es losgeht, den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen, den Boden einer Springform (∅ 24 oder 26 cm) mit Backpapier auslegen und den Formrand einfetten.

Die Pflaumen waschen, entsteinen und halbieren.

Für den Rührteig Eier, Butter und Zucker mit dem Mixer (Rührstäbe) einige Minuten kräftig aufschlagen bis alles schaumig ist. Das Backpulver unter das Mehl mischen und zu der schaumigen Ei-Butter-Masse dazugeben. Einige Minuten auf mittlerer Stufe unterrühren. Der Teig sollte anschließend nicht zu zäh, aber auch noch nicht flüssig sein. Im ersten Fall kann einfach ein Schluck Milch zugegeben werden. Für den Fall, dass der Teig flüssig sein sollte, nach und nach ein wenig Mehl hinzugeben.

Den Teig auf dem Boden der Springform verteilen und glatt streichen. Dann die halbierten Pflaumen schuppenartig auf den Teig legen und leicht eindrücken.

Um die Streusel herzustellen, werden Mehl, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Butter in eine Rührschüssel gegeben und mit den Rührstäbe des Mixers zu feinen Streuseln verrührt. Damit das gelingt, sollte die Butter zwar weich, aber nicht flüssig sein! Andernfalls entsteht ein großer Klumpen statt feinen Streuseln. Die Streusel anschließend gleichmäßig über den Pflaumen verteilen.

Den Kuchen mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 60 Minuten backen bis die Streusel goldbraun sind.

Den fertigen Kuchen eine halbe Stunde abkühlen lassen und dann heißt es wieder: guten Appetit!

 

 

 

 

Kochen, Reisen, Sistereck

Best Burger I ever had 

Found the best Burger in the world! Or at least the best one I ever had! Wer hätte gedacht, dass es den ausgerechnet in einem kleinen Örtchen Namen Porvoo, am Finnischen Meerbusen geben würde? Bei traumhaftem Wetter bin ich durch dieses eher verschlafene Dörfchen gewandert, am Wasser entlang flaniert und war etwas unentschlossen, als mir das kleine Häuschen mit der Aufschrift „Bondai Bar“ mit seinem bunten Anstrich ins Auge fiel. Zugegeben bin ich auch zunächst ein Mal daran vorbei gelaufen, um dann wieder zurück zu kommen und einen Burger zu bestellen. Das kleine Lokal lockt mit „Coffee, Juice and Good Stuff“, aber meine Liebe für Hamburger ist einfach ungebrochen und dagegen kommt keine Quinoa-Bowl an 😉

Die unglaublich lustige und gesprächige Dreiergruppe die dort arbeitete erklärte mir dann, dass dieser Laden erst seit zwei Tagen existiere und sie doch unbedingt meine Meinung zu dem 🍔 hören möchten. So saß ich also – völlig unvoreingenommen und ganz ohne Erwartungsdruck – an der Uferpromenade in der Abendsonne und kam in den Genuss diese phänomenalen Burgers! Eine Finnin, ein Australier und ein Amerikaner haben es also geschafft, hier in Porvoo den weltbesten Burger zu kreieren. Wer in der Gegend ist (von Helsinki sind es 40min bis nach Porvoo): absolutes must-taste und wer es nicht bis nach Finnland schafft: wer weiß, vielleicht expandieren sie ja eines Tages nach Mitteleuropa? ❤️🍔